Freitag, 17. November 2017

Show it Friday #38



Show it Friday, eine Aktion von Sunny's magic books und Seductive Books.

Die Wochenaufgabe:

Zeige ein Buch von der Autorin mit den meisten Büchern in deinem Regal

Dienstag, 14. November 2017

Rezension: Smaragdgrün


Autor: Kerstin Gier
Verlag: Arena
Preis: 14,99 [eBook]; 18,99€ [Hardcover]
Buchlänge: 496 Seiten 

Die Fäden, die der zwielichtige Graf von Saint Germain in der Vergangenheit gesponnen hat, ziehen sich nun auch in der Gegenwart zu einem gefährlichen Netz zusammen. Um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, müssen Gwendolyn und Gideon nicht nur auf einem rauschenden Ball im 18. Jahrhundert zusammen Menuett tanzen, sondern sich in jeder Zeit kopfüber ins Abenteuer stürzen ...

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Und für mein Empfinden viel zu früh bin ich beim dritten Band und somit auch beim Ende der Edelstein Trilogie angekommen. Von mir aus hätten es gut und gerne noch einmal hundert Seiten mehr sein können. Ich habe die Charaktere mit der Zeit einfach viel zu lieb gewonnen. 

Nachdem der 2. Band mit seinem Ende für jede Menge Wirbel gesorgt hat, war ich natürlich gespannt, wie nun im letzten Band alle Fäden zusammenlaufen würden. Viele Fragen und Zusammenhänge mussten noch geklärt werden und so stürzte ich mich ohne groß Nachzudenken in die Seiten.
Gweny erliegt mal wieder ihrem Gefühlschaos, was ja nicht das erste mal der Fall ist und das komplizierte wird dadurch nur noch komplizierter. Klischeehafter Fall von mangelnder Kommunikation. Eigentlich stören mich solche Klischees oft, doch in diesem Fall war das überraschender Weise überhaupt nicht der Fall. Aber vielleicht bin ich auch einfach nur zu weich mit meiner Kritik, weil mir das Gesamtbild so gut gefällt.
Aber nicht nur Gwendolyn ist etwas neben der Spur, auch wenn sie sich dafür noch ganz gut hält, sondern auch Gideon machen die zurückliegenden Ereignisse zu schaffen, denn der Junge hat einigen Stoff zum Nachdenken bekommen.
Und als wäre das nicht schon genug, wartet ein großartiger, pompöser Ball auf die zwei in der Vergangenheit, der ungeahnte Erkenntnisse an Tageslicht bringt.

Wäre ich nicht so mit anderen Dingen eingespannt gewesen und hätte zwischendurch nicht auch noch essen, trinken und schlafen gemusst (eigentlich total toll, aber nicht, wenn es einen vom Lesen abhält!), hätte ich auch diesen Band in einem Rutsch durchgelesen. Schon von Anfang an begleite ich Gwen sehr gerne auf ihrem Abenteuer und stehe Höhen und Tiefen mit ihr durch - und nicht selten hat sie mich dabei zum Schmunzeln gebracht.
Und an Spannung hat es in "Smaragdgrün" auch nicht gemangelt. Das ich einige der Auflösung bereits erahnt habe, hat dem ganzen auch keinen Abbruch getan, dafür haben mich andere Auflösung umso mehr überrascht, weil ich damit wirklich überhaupt nicht gerechnet habe.
Sehr schön finde ich auch, dass am Ende nicht noch einmal alle Register gezogen wurden, um ein möglichst aktiongeladenes Finale dem Leser zu präsentieren (das hätte meiner Meinung nach auch nicht zur Story gepasst), sondern es für mich sehr stimmig wirkt. 
Ein paar Fragen bleiben natürlich trotzdem offen, doch das finde ich überhaupt nicht schlimm. Keine weltbewegenden, die die ganze Geschichte noch einmal umkrempeln könnte, doch solche Kleinigkeiten, die einen begeisterten Leser interessieren. Und das bin ich definitiv!

Ein sehr schöner Abschluss einer Trilogie, die nicht umsonst verfilmt wurde (auch wenn die Filme zunehmend von den Büchern abweichen) und bereits tausende Leser begeistert hat. Für mich sind die Bücher rundum gelungen (auch wenn es hier und da vielleicht eine winzige Kleinigkeit anzumerken gibt) und gehören zu denen, die man gerne auch noch ein zweites oder drittes Mal liest.

Dienstag, 7. November 2017

Rezension: Saphirblau


Autor: Kerstin Gier
Verlag: Arena
Preis: 13,99 [eBook]; 16,99€ [Hardcover]
Buchlänge: 400 Seiten 

Frisch verliebt in die Vergangenheit, das ist vielleicht keine gute Idee. Das zumindest findet Gwendolyn, 16 Jahre alt, frisch gebackene Zeitreisende. Schließlich haben sie und Gideon ganz andere Probleme Zum Beispiel die Welt retten. Oder Menuett tanzen zu lernen. (Beides nicht wirklich einfach!) Als Gideon dann auch noch anfängt, sich völlig rätselhaft zu benehmen, wird Gwendolyn klar, dass sie schleunigst ihre Hormone in den Griff bekommen muss. Denn sonst wird das nichts mit der Liebe zwischen allen Zeiten!

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Nachdem das Ende von Band 1 einen quasi dazu zwingt gleich mit dem zweiten Band weiter zu machen, bin ich diesem Ruf natürlich sofort nachgekommen und habe mich zusammen mit Gwendolyn wieder in den Geheimnissen der Zeit verloren. 

Band 2 beginnt dort, wo Band 1 aufgehört hat. Und ich meine wirklich genau dort! Kein Tag, keine Stunde, nein noch nicht einmal eine Sekunde verstreicht zwischen dem Ende des ersten und dem Beginn des zweiten Bands. Alles andere wäre auch unsinnig gewesen. 
Aber wer denkt, dass "Rubinrot" allein dafür zuständig war Fragen aufzuwerfen und nur den Mindestsatz zu beantworten, liegt falsch. In Saphirblau kennt man zwar schon die groben Grundlagen, doch es gibt noch viel, dass wir - und Gwendolyn auch - nicht wissen und das Platz für weitere Verwirrung und Ratlosigkeit bietet. 

Während Gwendolyn weiter fleißig in der Zeit herumreist und so langsam aber sicher einer großen Sache auf die Spur kommt, lacht sie sich einen kleinen Begleiter an, der - wie sollte es auch anders sein - nur von ihr allein gesehen werden kann. Und zwar handelt es sich dabei um einen kleinen Dämon, der ab sofort nicht mehr von ihrer Seite weicht und eine beratende Funktion in Gwens Leben einnimmt. Und Rat hat sie auch bitter nötig, denn ihre Beziehung zu Gideon ist wie eine ganz besonders holprige Berg- und Talfahrt.
Wirklich, manchmal hätte ich diesen Jungen einfach nur gerne geschüttelt! So süß, wie er sich in der einen Sekunde verhält, so ein riesiges Arschloch ist er in der anderen. Dieses Stimmungsschwankungen waren echt schlimm manchmal, doch wie Gwendolyn fiel es auch mir manchmal schwer ihm böse zu sein. Doch das Ende! Das Ende des 2. Bands hat nicht wirklich zu meiner Sympathie für ihn beigetragen. Aber er hat ja immer noch einen Band Zeit alles wieder in Ordnung zu bringen. 

Außer auf Gwen und Gideon trifft man natürlich auch auf allerlei alter Figuren (Familie, beste Freundin Leslie, Wächter), die ihren Rollen treu bleiben und doch die ein oder andere Überraschung bereit halten (besonders der Butler Mr. Bernhard).
Aber es warten auch ein paar neue Charaktere auf und, die sich geschickt in die Geschichte mit einfügen. Neben Gideons Bruder Raphael, ist das vor allem Gwens Großvater. Mit ihm hat Gwendolyn endlich auch einen Verbündeten in der Vergangenheit. Alles könnte so schön sein, doch was wäre das denn für eine Geschichte?

Der gruselige Graf, jede menge durcheinander geratene Hormone und das sagenumwobene Chronograf. Ein sehr gelungener zweiter Band, der mich sogar noch mehr gefesselt hat als der erste Band und für eine tolle Ausgangslage für den dritten und letzten Teil der Trilogie gesorgt hat. 


Samstag, 4. November 2017

Rezension: Rubinrot


Autor: Kerstin Gier
Verlag: Arena Verlag
Preis: 16,99€ [gebundene Ausgabe]; 12,99€ [eBook]
Buchlänge: 352 Seiten

Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Das man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert!

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"Rubinrot" ist ein Buch, dass ich nicht erst einmal gelesen habe (was natürlich auch auf die ganze Reihe zutrifft). Ich weiß nicht wie oft ich es schon gelesen habe. 3mal? 4mal? Und das möchte schon etwas heißen! Ich lese Bücher doppelt, aber nur die, die mir richtig gut gefallen lese ich mehr als zweimal. Und die Edelstein Trilogie von Kerstin Gier gehört definitiv dazu!

Die Geschichte setzt mit einem kurzen Prolog ein, der bereits Fragen aufwirft und Kerstin ist nicht unbedingt gewillt sie uns im ersten Band noch zu beantworten! Wer sind diese Menschen? Was haben sie getan? Und zu diesen Fragen sollte noch einige hinzukommen. 
Danach geht es ganz "normal" mit Gwendolyn weiter. Zumindest wenn man von "normal" sprechen kann, wenn man herausfindet, dass man selbst eine Zeitreisende ist und nicht wie angenommen meine Cousine. Das kann natürlich nur Chaos bedeuten und mit Gwendolyns ruhigem Leben ist es nun auch vorbei. 
Geheimniskrämerische Wächter, eine eifersüchtige Cousine und dann sieht Gwen auch noch Geister! Nicht zu vergessen Gideon. Der zwar ziemlich gut aussieht, Gweny aber den letzten Nerv raubt! 
Alles nicht so einfach, aber dafür das alles so drunter und drüber geht in ihrem Leben hält sie sich erstaunlich gut. Gwendolyn war mir aber auch von der ersten Sekunde an sympathisch. Ein bisschen tollpatschig schlittert sie oft von einer komischen Situation in die nächste. Nicht nur einmal hatte ich ein fettes Grinsen im Gesicht.
Die Wächter kommen nicht nur ihr gleich von Anfang an etwas komisch vor und das sie ihnen nicht blindlings vertraut ist in meinen Augen die einzig richtige Entscheidung. Sie versucht einen kühlen Kopf zu bewahren, doch das ist gar nicht so einfach, wenn es da einen gewissen Jemand gibt, der sich immer wieder in ihre Gedanken schleicht.
Ich muss ja zugeben, dass Gideon schon ein bisschen zum verlieben, mit seinen grünen Augen und den schwarzen mittellangen Haaren (*schmachte*), aber er gehört eben auch zu diesen dubiosen Wächtern. Die Frage ob man ihm vertrauen kann hat sich nicht nur Gwenn gestellt. Außerdem könnte es sich ruhig mal öfter von seiner guten Seite zeigen.

Das Buch ist perfekt dafür gemacht es in einem Rutsch durchzulesen. Meine Augen klebten förmlich an den Seiten und der Geist der Geschichte hatte definitiv Besitz von mir ergriffen. 
Ich wollte zu jeder Zeit wissen, wie es weitergeht und selbst der Fakt, dass ich die Geschichte schon kenne, hat daran nichts geändert. 
Das liegt aber nicht nur an den vielen Frage die beantwortet werden wollen, sondern auch an den verschiedenen Charakteren, die ihren Auftritt haben. Gwenns Freunde reichen von ihrer etwas verrückte, besten Freundin Leslie, bis zu dem Schulgeist James. Potential für eine gute Geschichte ist also auf jeden Fall vorhanden. 
Und ich bin froh, dass Kerstin Gier es auch geschickt genutzt hat. Auch wenn ich mir wünsche, dass sie es in den nächsten Bänden noch mehr nutzt und dass etwas mehr noch passiert. 
Der Schreibstil ist sehr einfach, aber flüssig und ohne überflüssigen Schnickschnack. Er passt zur Geschichte und trägt auch seinen Teil dazu bei, dass ich diese Geschichte so mag.

Der erste Band legt einen tollen Einstieg zu der Geschichte hin und kreiert immer wieder spannende Momente, die den Leser dazu anspornen weiter zu lesen. Auch das Ende lässt Vermutungen anstellen, sodass ich beinahe gar keine andere Wahl hatte, als direkt den zweiten Band hinterher zu schieben.

Man merkt schon: Ich bin ein Fan von Gwendolyn geworden und meine Neugier wurde definitiv geweckt. Dafür gibt es eigentlich nur eine logische Schlussfolgerung: Der zweite Band muss her!

Mittwoch, 1. November 2017

LIES DICH NACH HOGWARTS - Monatsrückblick Oktober


Ein Monat ist schon wieder vorbei! Ich bin immer wieder überrascht, wenn tatsächlich schon wieder ein neuer Monat beginnt. Aber diese Tage heißt es nicht nur Abschied nehmen vom eher durchwachsenen Oktober, sondern auch, dass der erste Monat und somit ein drittel der Lies-dich-nach-Hogwarts Challenge bereits wieder vorbei ist. Und hier ist mein gewünschter Monatsrückblick:

Absolvierte Aufgaben: