Sonntag, 10. Juli 2016

Rezension: Helden des Olymp - Das Zeichen der Athene

Helden des Olymp - Das Zeichen der Athene




Autor: Rick Riordan
Herausgeber/Verlag: Carlsen
Preis: eBook – 10,99€; Buch [Hardcover] – 17,90€
Buchlänge: 640 Seiten

Klappentext:

Sieben Halbgötter werden den Olymp vor dem Untergang bewahren – so sagt es die alte Prophezeiung. Und als Annabeth und Percy zusammen mit ihren neuen Freunden wieder aufeinandertreffen, scheinen sich die sieben endlich gefunden zu haben. Mit ihrem Schiff, der Argo II, machen sie sich auf den Weg ins antike Rom. Aber können Sie die alte Feindschaft zwischen den Nachkommen der griechischen und römischen Götter überwinden?

Und Annabeth hat noch eine eigene, wenn auch etwas unklare Mission zu erfüllen: „Folge dem Zeichen der Athene“, hat ihre Mutter ihr aufgetragen. Aber was ist das und wohin wird es sie führen?


Meine Meinung zum Buch

Erstmals verlassen die sieben Halbgötter ihre Heimat die USA und machen sich auf den Weg in gefährliche Gewässer. Warum gefährlich? Sie machen sich auf den Weg in die Alte Welt. Die Welt, aus der die Götter und der ganze andere mythische Kram ursprünglich kommt. Aber es ist nicht nur ihre Heimat, sondern auch die der Monster. Mächtiger und gefährlicher Monster. Uralter, die Jahrhunderte lang geschlafen haben und nun, da Gaia langsam erwacht, auch aus ihrem Schlaf erwachen und nur darauf warten, dass sie einen leckeren Halbgott zu fassen kriegen.

Das alles erwartet die sieben Halbgötter, bestehend aus Percy, Annabeth, Hazel, Frank, Leo, Piper und Jason. Alle bringen eigene Eigenschaften und stärken in die Gruppe ein, die nötig sind, dafür, dass sie das Mittelmeer und somit die Alte Welt erreichen. Ihr erster Zwischenstopp: Italien, Rom.
So wie jeder Charakter seine Stärken hat, ist auch jeder auf seine Weise einzigartig und weißt die ein oder andere Schwäche auf. Besonders Percy und Jason fühlen sich verantwortlich, wenn etwas nicht ganz glatt geht und sie einen Fehler machen. Sie sind es gewohnt der Anführer zu sein, lernen aber beide, durch das zusammenleben und zusammenarbeiten mit den anderen, dass sie nicht die Last der Welt auf ihren Schultern tragen können, sondern es durchaus normal ist ab und an zu versagen. Niemand ist perfekt und jeder hat seine Schwächen, dass und andere Lektionen lernen sie, manchmal auf schmerzhaft Weise.
Jeder Charakter wird auf unterschiedliche Weise hervorgehoben und hat seine Höhepunkte, in denen er heraussticht, was sehr toll ist, da man so ein Gefühl der Gleichberechtigung erfährt.

Aber vor allem Annabeth tritt in diesem Band deutlich hervor und ist eine Schlüsselfigur, dieses Bandes. Während sich alle anderen in Rom auf die Suche nach Nico di Angelo machen, der von den Riesen Ephialtes und Otis gefangen wurde, und versuchen zu verhindern, dass Rom in einem Spektakel vernichtet wird, macht sie sich auf die Suche nach dem Gegenstand, der Griechen und Römer vereinen könnte. Jahrhundertelang waren diese beiden Gruppen von Halbgöttern Feinde. Sie folgt dem Zeichen der Athene. Ein Weg voller Schwierigkeiten und Gefahren, an deren Ende sie einer ihrer größten Ängste gegenübersteht.

Außerdem wird in diesem Band er Reihe erstmals richtig deutlich, wie es sich mit den griechischen und römischen Gottheiten verhält. Beide existieren gleichzeitig nebeneinander, aber das macht es keines falls einfacher. Sehr positiv. Ansonsten werden neue, aber auch alte, Charaktere hervorragend in die Geschichte mit eingebunden und vorgestellt.

Schreibstil: Ricks Schreibstil ist so leicht und flockig, wie eh und je. Es ist sehr angenehm zu lesen.

Schwachpunkte: -

Cover: Das Cover gefällt mir persönlich besser, als das des zweiten Bandes. Darauf abgebildet ist die Argo II, die als Reisegefährt dient, um die Halbgötter sicher auf die andere Seite des Atlantiks zu bringen.


Fazit: Halbzeit für die Helden, die Hälfte ihrer Reise liegt hinter ihnen, aber der schwierige Teil kommt ja auch erst noch. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Ich vergebe 5 von 5 Sternen für dieses Buch.

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