Mittwoch, 31. August 2016

Rezension: Helden des Olymp - Das Haus des Hades

Autor: Rick Riordan
Verlag: Carlsen
Preis: 12,99€ [ebook], 18,99 [Hardcover]
Buchlänge: 624 Seiten


Percy und Annabeth haben es mit ihren Freunden auf ihrem Schiff, der Argo II, bis nach Rom geschafft. Doch nun steht alles auf dem Spiel: Die Erdgöttin Gaia und ihre Armee aus Riesen können sie nur aufhalten, wenn sie die Tore des Todes von beiden Seiten gleichzeitig verschließen.

Gut, dass Percy und Annabeth ohnehin durch einen Felsschlund in die Unterwelt gestürzt sind, da können sie gleich auf die Suche danach gehen. Werden sie es rechtzeitig schaffen und den Untergang des Olymps verhindern?

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Band 4 beginnt genau dort, wo Band 3 aufhört. Percy und Annabeth stürzen noch immer in den Tartarus und müssen sich auf den Weg zu den Toren des Todes machen und ihre Freunde auf der Argo II segeln Richtung Griechenland. Und was soll ich sagen? Beides ist nicht nur von Erfolg gekrönt. Könnte das eine Reise durch den Tartarus je sein? Der Abgrund vor dem sie im ersten Percy Jackson Band noch voller Ehrfurcht standen hat sie verschluckt und nun müssen sie überleben während sie eine Reise auf sich nehmen, die Gefahren bereit hält mit denen nicht viele fertig geworden wären. Aber Annabeth und Percy sind schließlich ein eingespieltes Team und sehr erfahren. Was habe die zwei nicht schon miteinander erlebt!? Außerdem kriegen sie unverhofft Hilfe von Bob. Einem Titanen. Und ein netter Titan ist nicht das einzig kuriose auf ihrer Reise. Zusammenhalt ist erforderlich. Ängste müssen ausgestanden werden, aber auch mit neuen müssen sie umgehen können, die sie noch eine Weile begleiten werden.

Und die anderen? Krisen über Probleme über Zeitdruck warten auf sie und machen ihnen ihren Weg so beschwerlich, wie es nur geht. Sehr gelungen finde ich, wie Hazel und Frank und Leo in diesem Buch in den Vordergrund rücken. Hazel muss lernen den Nebel zu beherrschen, eine schwierige Aufgabe, die ihr von einer Göttin gestellt wurde, deren Hilfe sie nur bekommen, wenn sie es schafft. Sie steht also unter gewaltigem Druck. Aber auch Frank hat seine Probleme. In seinem Kopf streiten sich Ares und Mars, die zwei Erscheinungsformen seines Vaters, unaufhörlich, was es ihm schwer macht sich auf etwas zu konzentrieren. Aber dann kommt der Moment in dem er seine Brücke verteidigen muss. Wird er es schaffen? Piper und Jason treten etwas in den Hintergrund und überlassen ihren anderen Teamkollegen das Feld. Aber sie sind immer präsent. Kein Teammitglied ist unwichtig. Auch wenn Leo sich manchmal so vorkommt. Auf ihn wartet eine ganz besondere Erfahrung, die ihm zwar einiges an Nerven kostet, ihn aber menschlich sehr weiterbringt.

Besonders toll finde ich an diesem Band, dass Nebenfiguren, wie Reyna und Nico di Angelo mit eingebunden werden. Und das natürlich nicht ohne Sinn. Nico wird vorübergehendes Mitglied der Besatzung der Argo II. Es wird einiges über ihn bekannt, mit dem ich persönlich nicht gerechnet habe und man versteht gegen Ende besser, warum er immer so verschlossen ist und so eine Bitterkeit ausstrahlt. Ich hoffe sehr, dass Rick den Charakter Nico weiterhin fest in seine Handlung mit einplant und er auch einmal mehr wird, als eine bloße Nebenfigur. Reyna und Trainer Hedge kommen an Ende vor allem noch einmal zur Geltung, als ihnen, und Nico, eine ebenso wichtige Aufgabe übertragen wird, wie die Riesen in Griechenland zu besiegen. Was, möchte ich euch jedoch nicht verraten. Ich bin sehr gespannt, wie es im nächsten Band mit den drei weitergeht.

Die Reise der Argo II und seiner Besatzung nach Epirus, zum Haus des Hades. Percys und Annebeths Wanderung durch den Tartarus mit all seinen Tücken und Gefahren. Und die Weiterentwicklung jedes einzelnen Charakters macht dieses Buch genauso lesenswert, wie seine Vorgänger, wenn nicht noch mehr. Das Abenteuer geht weiter. Action wartet nicht zu wenig auf einen, aber auch das eigene Gehirn wird gefordert, denn vieles bleibt bis zu seiner Auflösung gut verborgen und im Unklaren. Es bleibt spannend bis zur letzten Seite.

Sehr empfehlenswert.

Ich vergebe 5 von 5 Tonperlen (wer Percy Jackson gelesen hat weiß, was ich damit meine. Schade nur, dass mir die Idee erst jetzt gekommen ist.)


Dienstag, 30. August 2016

Gemeinsam Lesen #7


"Gemeinsam Lesen" ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die jedoch von  Asaviel's Bücher-Allerlei ins Leben gerufen wurde. Jeden Dienstags werden Fragen beantwortet, um das Buch, das man gerade liest etwas besser vorzustellen.


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Wie ihr sehr gut sehen könnt, lese ich gerade den letzten Teil der Helden des Olymp-Reihge: "Das Blut des Olymp". Und gerade bin ich auf Seite 220.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Vielleicht hatte sie ihn unterbewusst beeinflusst.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich bin noch in der vorderen Hälfte des Buches, aber bis jetzt gefällt es mir richtig gut. Ich kenne ja das Schema der Bücher dieser Reihe schon, aber ich finde es immer noch erstaunlich, wie sehr Rick Riordan mich, als seine Leserin, mitreißt und dazu veranlasst das Buch zu verschlingen. Ich hoffe das bleibt so, aber nach den Erfahrungen, die ich mit seinen Büchern gemacht habe, werde ich nicht enttäuscht werden.

4. Haben Autoren bei dir Star - Charakter?

Ich würde die Frage generell erst einmal mit Nein beantworten. Aber es gibt natürlich schon einige Autoren, die ich verfolge (auf Instagram oder Facebook [auch wenn ich selbst kein eigenes Konto habe]). Und ich finde es natürlich beeindruckend, was sie leisten, aber einen richtigen Star-Charakter haben sie bei mir nicht.

Wie sieht es bei euch und euren Lieblinbgsautoren aus? Und was lest ihr gerade?



Montag, 29. August 2016

Cover Monday #10



Ins Leben gerufen wurde er von The emotional life of books.

Jeden Montag wird ein Cover vorgestellt, dass einem sehr gut gefällt, unabhängig davon, ob man das Buch besitzt oder nicht, oder ob man es schon gelesen hat oder nicht.


Meine Wahl der Woche: "Memories to do: Allies Liste" von Linda Schipp


In ein Schwimmbad einbrechen, zu einem Candle-Light-Dinner ausgeführt werden, mich an meine Hochzeit erinnern … Eine seltene Form von Amnesie hat Allies Erinnerungen an die vergangenen 17 Jahre ausgelöscht. Im Herzen noch ein Teenager steht sie ahnungslos vor ihrem zweijährigen Sohn, einem Ehemann, den sie nicht liebt, siebenhundert unbekannten Facebook-Freunden und einem verdächtig dunklen Nebel, der sich über ihre Vergangenheit zieht. Im Leben der 34-jährigen Allie ist nichts mehr von dem übrig, was ihr als Teenager wichtig war – nicht einmal ihr Name. Um den Geheimnissen der geschwärzten siebzehn Jahre auf die Spur zu kommen, reist sie zurück in die amerikanische Kleinstadt, in der ihre Erinnerungen enden. An ihrer Seite der Mensch, der ihr am nächsten und nach jahrelanger Trennung am fernsten zugleich ist: Luis. Nur ein Freund, wirklich. Ihr bester Freund. Damals zumindest.
Plus Allies Erinnerungsliste “Memories To Do” im Anhang

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Ich finde das Cover einfach großartig. Die Farben passen super zusammen und verursachen gute Laune bei mir. Und die Geschichte klingt auch wahnsinnig interessant.

Kennt ihr solche Cover, die eure Laune schlagartig verbessern?

Samstag, 27. August 2016

Rezension: Harry Potter und der Stein der Weisen

Autor: J. K. Rowling
Herausgeber/Verlag: Carlsen
Preis: 8,99€ [Taschenbuch]
Buchlänge: 336 Seiten





"Der Junge, der überlebt hat."


Eigentlich hatte Harry geglaubt, er sei ein ganz normaler Junge. Zumindest bis zu seinem elften Geburtstag. Da erfährt er, dass er sich an der Schule für Hexerei und Zauberei einfinden soll. Und warum? Weil Harry ein Zauberer ist. Und so wird für Harry das erste Jahr in der Schule das spannendste, aufregendste und lustigste in seinem Leben. Er stürzt von einem Abenteuer in die nächste ungeheuerliche Geschichte, muss gegen Bestien, Mitschüler und Fabelwesen kämpfen. Da ist es gut, dass er schon Freunde gefunden hat, die ihm im Kampf gegen die dunklen Mächte zur Seite stehen.



Mittwoch, 24. August 2016

Rezension: Seelen

Autor: Stephenie Meyer
Herausgeber/Verlag: Carlsen
Preis: 24,90€ [Hardcover]; 9,99€ [ebook]
Buchlänge: 860 [Hardcover]; 912 [ebook]



Planet Erde, irgendwann in der Zukunft. Fast die gesamte Menschheit ist von sogenannten Seelen besetzt. Diese nisten sich in die menschlichen Körper ein und übernehmen sie vollständig - nur wenige Menschen leisten noch Widerstand und überleben in den Bergen, Wüsten und Wäldern.
Eine von ihnen ist Melanie. Als sie schließlich doch gefasst wird, wehrt sie sich mit aller Kraft dagegen, aus ihrem Körper verdrängt zu werden und teilt ihn fortan notgedrungen mit der Seele Wanda. Verzweifelt kämpft sie darum, ihren Geliebten Jared wiederzufinden, der sich mit anderen Rebellen in der Wüste versteckt hält - und im Bann von Melanies leidenschaftlichen Gefühlen und Erinnerungen sehnt sich auch Wanda mehr und mehr nach Jared, den sie nie getroffen hat ...


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Ich kenne die Bis(s)-Reihe von Stephenie Meyer rund um Bella und Edward, bin in ihre Welt eingetaucht und habe es sehr genossen, aber "Seelen" schlägt in eine völlig andere Richtung. Ich habe, ehrlich gesagt, lange gebraucht, bis ich mir das Buch vorgenommen habe. Erst habe ich den Film geschaut, aber die Verfilmung kann  einem Buch meistens nicht das Wasser reichen. Und so war es auch bei diesem. Viele Gefühle und Gedanken gehen verloren und ich bin froh, dass ich mir das Buch zur Hand genommen habe.

Melanie, eine mutige, junge Frau, deren Familie erst auf ein Minimum geschrumpft ist, dann aber durch Jared neuen Zuwachs erhielt, wird geschnappt. Die Sucher finden sie, während sie nach ihrer Cousine sucht. Und Wanda wird bei ihr eingesetzt. Der einzige Hacken: Melanie ist noch da und Macht es Wanda schwer sich in das Leben auf der Erde als Seele einzugliedern. Melanies Gefühle sind stärker als alle bisherigen. Und die machen Wanda zu schaffen. Und irgendwann hält sie es nicht mehr aus: Die Intensität der Sucherin, die versucht jedes kleinstes Bisschen über Jamie und Jared, Melanies Bruder und Freund, herauszufinden und die zunehmende Zuneigung zu den beiden, bringt sie dazu sich auf die Suche nach ihnen zu machen. Wandas Abenteuer beginnt. Mit Melanie im Schlepptau, aber schon bald empfindet sie sie nicht mehr als Belastung, die zwei freunden sich tatsächlich an.Und dann finden sie die anderen.

Die Situation zu Anfang beschreibt das Sprichwort "Aller Anfang ist schwer" nicht einmal im Ansatz. Wanda wird alles andere als begeistert empfangen, denn niemand weiß, dass Melanie noch am Leben ist und wollen die potenzielle Gefahr, die von ihr ausgeht (jeder Außenstehende hat sofort gesehen, dass sie nicht vorhanden war) im Keim ersticken. Nur der Drang ihren Körper zu beschützen, der immer noch Melanie ihrer ist, bringt Jared dazu das zu verhindern... und Jebs, Melanies Onkel, Gewehr. Erst als neue Waren gebraucht werden entspannt sich die Lage etwas, nicht zuletzt deshalb, weil Wanda kein Stück gefährlich wirkt und ihre Fluch sowieso keinen Sinn hätte.

Ab da wird die Spannung noch einmal gesteigert. Wanda nimmt nun aktiv am Leben in der höhle teil und freundet sich sogar mit einigen ihrer Bewohner an. Sie erzählt ihnen ihre Geschichten, die wirklich interessant sind, und gewinnt langsam ihr vertrauen. Ian, der vorher versucht hat sie umzubringen, interessiert sich nun stärker für sie, was sich während des Voranschreiten der Geschichte interessant entwickelt. Und nicht zuletzt Jamie sorgt dafür, dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Melanies Bruder ist so liebenswürdig und freundlich, dass man ihn einfach mögen muss. Und schon bald liebt Wanda ihn so sehr wie Melanie ihn liebt. Die Wogen glätten sich, aber natürlich bleibt es nicht lange ruhig.

Aber davon lebt eine Geschichte schließlich. Genauso, wie von Liebe. Viele Geschichten Leben davon, nicht alle, natürlich nicht, aber hier ist es nicht anders. Auf dem Klappentext steht "Dreiecksbeziehung mit nur drei Körpern", aber das trifft es meiner Meinung nach nicht ganz. Es sind drei Körper. Wanda, beziehungsweise Melanie, Jared und Ian. Es ist durchgehend spannend und teilweise auch angespannt zwischen allen. Melanie liebt Jared und Jared liebt Melanie, und so liebt Wanda Jared auch. Aber Ian beginnt auch etwas für Wanda zu empfinden und Wanda geht es ihm gegenüber nicht anders. Ganz schön kompliziert. Und es war spannend für mich sie dabei zu verfolgen, wie sie mit der Situation umgehen und schließlich eine Lösung finden. Wenn auch nach mehrmaligem Hin und Her.

Interessant war auch die Fragen, die immer wieder aufkamen: Hat Wanda ein recht zu leben und dafür Melanies Körper zu "Missbrauchen"? Und andersherum? Muss Wanda ihr Leben aufgeben, um Melanie ihren Körper zurückzugeben? Das Buch brachte mich durchaus auch zum nachdenken und dazu mir eine eigene Meinung darüber zu bilden.

Ich weiß von Menschen, die es nicht mögen, dass die Geschichte nur an, mehr oder weniger, zwei Orten spielt, sozusagen. Der Höhle und Außerhalb davon, aber der Großteil der Handlung spielt sich in ihnen ab. Mich stört das überhaupt nicht und ich finde es erstaunlich, dass die Autorin es geschafft hat es dennoch nicht langweilig werden zu lassen.

Ich konnte zu jeder Zeit in die Geschichte eintauchen und fand immer einen Bezug zu jedem der Charaktere. Es war eins der wenigen Bücher, bei dem ich nachvollziehen konnte, warum jede der einzelnen Personen handelt, wie sie handelt. Ein rundum gelungener Roman, der durch einen hervorragenden Schreibstil das Lesen einfach und flüssig macht. 

Fazit: Ein tolles Buch, dass jede Menge Unterhaltung bietet und einem einige erfreuliche Lesestunden bescheren. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da ich andere Bücher der Autorin schon kannte waren meine Erwartungen natürlich hoch und ich kann sagen, dass sie erfüllt wurden.

Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

Dienstag, 23. August 2016

Gemeinsam Lesen #6


"Gemeinsam Lesen" ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die jedoch von  Asaviel's Bücher-Allerlei ins Leben gerufen wurde. Jeden Dienstags werden Fragen beantwortet, um das Buch, das man gerade liest etwas besser vorzustellen.

Montag, 22. August 2016

Cover Monday #8



Ins Leben gerufen wurde er von The emotional life of books.

Jeden Montag wird ein Cover vorgestellt, dass einem sehr gut gefällt, unabhängig davon, ob man das Buch besitzt oder nicht, oder ob man es schon gelesen hat oder nicht.





Meine Wahl der Woche:

Dunkelherz - Nacht aus Schatten

von Sarah Nisse
Nichts ist mehr wie früher, der Neidwald hat alles verändert.
Die Herrschaft des Rates über das Herz gerät zunehmend außer Kontrolle. Während Ava verzweifelt versucht, den Kristall der Macht zu zerstören, kämpft Karim um ihre verloren geglaubte Liebe. Im Kessel erhebt sich derweil ein dunkler Widerstand, der nur ein einziges Ziel verfolgt: das Herz und die Vielfalt der Gefühle zu zerstören. Ava und ihre Freunde stellen sich diesem entgegen, doch sie ahnen nicht, dass das Spiel gerade erst beginnt …





Ich habe noch keinen Teil der Diologie gelesen, aber die Cover sind mir schon vor einiger Zeit ins Auge gestochen, wobei ich das Cover von Band 2 "Nacht aus Schatten" noch schöner finde als das von Band 1. Mir gefallen die Motive, die gewählt wurden, einfach sehr und die Dunkelheit, die das Innere der Höhle ausstrahlt. Der Vollmond mit seinem Mondschein, die Stalagmiten und natürlich das Herz in seiner herausstechenden Farbe, machen es zu etwas besonderem und einem der schönsten Cover, die ich bis jetzt gesehen habe.

Was sagt ihr dazu?

Freitag, 19. August 2016

Rezension: Ein Cowboy am Nord-Pol oder Der Tag des hässlichen Hundes

Autor: Kerstin Ruhkieck
Herausgeber/Verlag: Drachenmond verlag
Preis: 2,99€ [Ebook] - 12,00€ [Softcover]
Buchlänge: 180 Seiten


Vielleicht hätte sie ihn einfach springen lassen sollen … Niemand liebt Jakob Pol.

Auch die „unsichtbare“ Nora Nord nicht. Warum sollte sie auch? Jakob ist ein überheblicher Einzelgänger, der immerzu Cowboystiefel trägt und irgendwie alles Scheiße findet. Doch als er sich vom Schuldach stürzen will, behauptet sie, in ihn verliebt zu sein, um sein Leben zu retten.

Warum auch immer. Ganz blöde Idee. Denn Jakob entscheidet, dass sie von nun an zusammen sind, wie ein richtiges Paar. Und irgendwie kommt Nora aus der Nummer nicht wieder raus. In der Schule beginnen die „wir-glotzen-Nora-an“-Tage und Jakob lässt keine Gelegenheit aus, ihr das Leben zur Hölle zu machen. Genau das, was Nora in ihrem verkorksten Leben gerade braucht. Doch dann, … ja dann kommt der Tag des hässlichen Hundes, der irgendwie alles verändert. Wer ist Jakob wirklich?

Ein Anti-Märchen.

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Ein Junge, der auf der Kante eines Schuldaches sitzt, allein und von dem, ausnahmslos jeder weiß, dass er ein absoluter Einzelgänger ist? Für Nora ist die Situation klar: Er möchte sich umbringen. Aber bei seinem Mord dabei sein? Das will sie auf keinem Fall und so tut sie etwas, dass ihr Leben eine gewaltige Wendung verpasst. Sie hält ihn davon ab zu springen indem sie ihm erzählt, dass sie ihn liebt. Denn das ist es, worauf es Jakob ankommt. Er möchte geliebt werden. Ihm ist egal von wem, Hauptsache er wird geliebt, denn nur dann ist man in der Gesellschaft etwas wert. (Eins kann gleich gesagt sein, seine Gedanken und Gedankengänge verwirren nicht nur Nora.) Nora weiß nicht worauf sie sich da eingelassen hat, denn Jakob beschließt kurzerhand, dass sie zwei jetzt zusammen sind. Ein Paar. Nora kann es nicht fassen, aber sie zieht ihre Aussage nicht zurück. Wenn sie ihn so davon abhalten kann Selbstmord zu begehen, dann ist es das ihr wert. Ihr Leben wird nun von ihm beeinflusst und das hat weitreichendere Konsequenzen, als uns allen am Anfang bewusst war.

Ich muss sagen, ich war gespannt darauf, was mich erwarten würde, nachdem ich den Klappentext das erste Mal gelesen habe. Die Idee klang etwas abstrus. Ein Mädchen, dass einem Jungen sagt, dass sie ihn liebt nur um dann mit ihm zusammen zu kommen. Man denkt man weiß, was einen erwartet: Sie kommen sich mit der Zeit näher und irgendwann macht sie ihm nicht nur noch vor, dass sie ihn liebt, sondern tut es tatsächlich. Und er erwidert es. Nun ja... Ganz so ist es nicht. Es wird schlimm für Nora und von Annäherung ist erst einmal überhaupt nichts zu spüren. Das ist der erste große Pluspunkt, den ich hier vergeben kann. Nora und Jakob sind interessante Charaktere, die mit ihren ganz eigenen Sorgen und Problemen zu kämpfen haben. Nora hat nur eine beste Freundin, deren Freundschaft jedoch zu kriseln beginnt, und bis zu jenem Tag von niemandem beachtet wurde, findet sich plötzlich Menschen gegenüber mir denen sie nie etwas zu tun haben wollte. Und Jakob, der Ansichten hat, die man nur verstehen kann, oder versuchen zu verstehen kann, wenn man weiß unter welchen Umständen er aufgewachsen ist. Er macht sich viele Gedanken und meint schon alles zu wissen, was man über das Leben wissen muss.

„Die Angst davor, allein zu sein, lässt dich nicht zu dem Menschen werden, der du sein willst.“

Werdet aus dem Satz erst einmal schlau! Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich weiß, was er damit sagen will. Beide Charaktere machen eine Entwicklung durch, die sie ohne einander wahrscheinlich nie gemacht hätten. Und Klarheiten treten hervor, die vor allem Nora nie gesehen hätte, wenn keine Komplikationen entstanden wären.

Noras Verlangen Jakob vom Selbstmord abzuhalten ist ihr anfangs zwar eine nervige Last, aber schon bald interessiert er sie. Sie möchte wissen, was er für ein Mensch ist und wie er zu dem werden konnte, der er heute ist. Was muss ein solcher Mensch durchmachen? Sie will er herausfinden. Warum sieht er in manchen Augenblicken so gebrochen aus? Und diese Traurigkeit in seinen Augen. Was hat es mit der auf sich? Doch das wird schwieriger, als geplant. Aber es gibt dennoch diese Momente. Momente, in denen er sich öffnet, wenn auch nur ein winziges Stück. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Einzig gestört hat mich irgendwie, wie jemand nur so verbissen daran festhalten kann das Leben eines anderen über sein eigenes zu Stellen. Er behandelt sie schlecht, sehr schlecht an manchen Stellen, aber dennoch bleibt sie bei ihm. Nur aus Pflichtgefühl? Sie erklärt ihr verhalten zwar ausführlich im Buch, aber so richtig kann ich es mir nicht vorstellen.

Wer wissen möchte, ob es Nora gelingt oder Jakob ein Hoffnungsloser Fall ist (glaubt mir, es scheint öfters so, als man denkt) der sollte dieses Buch lesen. Es befasst sich mit so viel mehr, als der Klappentext vermuten lässt. Wie kommt man mit den Tücken des Lebens klar?
Und die Oberflächlichkeit. Ein wichtiges Thema, dass sich durch das ganze Buch zieht. Ist es in unserer Gesellschaft so, dass nur noch das Oberflächliche zählt? Das Aussehen, die Zahl auf dem Gehaltsscheck? Ich kann es nicht glauben. Will es nicht glauben. Und Nora genauso wenig. Aber Jakob denkt genau das. 

Das Buch bringt einen an einigen Stellen zum nachdenken. Ich kann es nur empfehlen. Der Schreibstil ist flüssig und einfach; perfekt zu lesen.

Ich vergebe 4,9 von 5 Sternen.

PS. Das Cover mag ich nicht besonders, aber es passt irgendwie zu dem Buch.


Dienstag, 16. August 2016

Gemeinsam Lesen #5


"Gemeinsam Lesen" ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die jedoch von  Asaviel's Bücher-Allerlei ins Leben gerufen wurde. Jeden Dienstags werden Fragen beantwortet, um das Buch, das man gerade liest etwas besser vorzustellen.


Montag, 15. August 2016

Cover Monday #9



Ins Leben gerufen wurde er von The emotional life of books.

Jeden Montag wird ein Cover vorgestellt, dass einem sehr gut gefällt, unabhängig davon, ob man das Buch besitzt oder nicht, oder ob man es schon gelesen hat oder nicht.


Meine Wahl der Woche:

Ein Himmel aus Lavendel

von Marlena Anders

Freitag, 12. August 2016

Mittwoch, 10. August 2016

Neuzugänge

Ich sage mir immer und immer wieder: Du musst erst deinen SUB abarbeiten und dann kannst du dir neue Bücher kaufen. ich weiß, was ihr jetzt denkt. Das klappt doch nie und nimmer. Und wisst ihr was? Ihr habt recht! Gegen mein inneres Verlange diese und jene Bücher haben zu müssen komme ich auf Dauer einfach nicht an. Schlimm, schlimm. Aber es erfreut mich, wenn mich mein Herz für Bücher überwältigt und ich dann doch zuschlage. Auf lange Sicht schadet es nur meinem Geldbeutel...

Aber darüber möchte ich jetzt nicht reden, denn die zwei Schätzchen, die bei mir einziehen durften kosteten so gut wie nichts. Nur 1,99 € das Stück [ebook] zum Einführungspreis. Jetzt möchte ich euch aber nicht länger auf die Folter spannen:

Erster Neuzugang: "HerzSeilAkt - Samtküsse unter den Sternen" von Mirjam H. Hüberli


Der großen Liebe hat Mina längst abgeschworen, auch wenn ihr Horoskop etwas anderes prophezeit, alleine ist sie besser dran, dessen ist sie sich sicher. Ihr Leben ist eh schon chaotisch genug, da braucht sie nicht auch noch einen Mann, der mit ihrem Herzen spielt.

Doch gerade, als sie sowieso schon genug mit ihrer kranken Mutter, den Freundinnen und ihrem Buchclub zu tun hat, kommt ihr das Schicksal in Form von Frederic in die Quere, der ihr unverhofft vor die Füße fällt. Nicht nur ihre Gefühle, sondern auch ihr Leben werden ordentlich durcheinander gewirbelt und obwohl er genauso schnell verschwindet, wie er in ihr Leben tritt, hinterlässt er ein merkwürdiges Kribbeln in ihrem Herzen.


Erst hatte ich gar nicht vor es mir zu holen, aber dann musste ich doch. Schade, dass es (erst einmal) nur das Ebook ist, aber vielleicht kommt das Paperback noch. Aber das Cover ist schließlich wunderschön *-*


Und Nummer Zwei: "Ein Cowboy am Nord-Pol oder Der Tag des hässlichen Hundes"
von Kerstin Ruhkieck


Vielleicht hätte sie ihn einfach springen lassen sollen ...

Niemand liebt Jakob Pol. Auch die "unsichtbare" Nora Nord nicht. Warum sollte sie auch? Jakob ist ein überheblicher Einzelgänger, der immerzu Cowboystiefel trägt und irgendwie alles Scheiße findet.
Doch als er sich vom Schuldach stürzen will, behauptet sie, in ihn verliebt zu sein, um sein Leben zu retten. 

Warum auch immer. Ganz blöde Idee. Denn Jakob entscheidet, dass sie von nun an zusammen sind, wie ein richtiges Paar. Und irgendwie kommt Nora aus der Nummer nicht wieder raus. In der Schule beginnen die "wir-glotzen-Nora-an"-Tage und Jakob lässt keine Gelegenheit aus, ihr das Leben zur Hölle zu machen. Genau das, was Nora in ihrem verkorksten Leben gerade braucht. Doch dann, ... ja dann kommt der Tag des hässlichen Hundes, der irgendwie alles verändert. Wer ist Jakob wirklich? Ein Anti-Märchen.


Dieses Buch hätte mich wahrscheinlich nie wegen seines Covers dazu gebracht es in die Hand zu nehmen, aber da es vom Drachenmond Verlag ist und es auf einer Social-Media-Website vorgestellt wurde, kam ich nicht umhin mir den Klappentext zumindest einmal durchzulesen. Und was soll ich sagen? Es klingt recht amüsant. Also ist es einen Versuch wert.

Ich bin auf beide Bücher sehr gespannt.

Dienstag, 9. August 2016

Gemeinsam Lesen #4


"Gemeinsam Lesen" ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die jedoch von  Asaviel's Bücher-Allerlei ins Leben gerufen wurde. Jeden Dienstags werden Fragen beantwortet, um das Buch, das man gerade liest etwas besser vorzustellen.


Montag, 8. August 2016

Cover Monday #7



Ins Leben gerufen wurde er von The emotional life of books.

Jeden Montag wird ein Cover vorgestellt, dass einem sehr gut gefällt, unabhängig davon, ob man das Buch besitzt oder nicht, oder ob man es schon gelesen hat oder nicht.


Meine Wahl der Woche:

Traumfänger

von Petra Röder


Donnerstag, 4. August 2016

Rezension: Sinabell. Zeit der Magie

Autor: Jennifer Alice Jager
Herausgeber/Verlag: Impress
Preis: [ebook] 3,99 €
Buchlänge: 230 Seiten



Es ist nicht leicht, eine von fünf Königstöchtern zu sein und kurz vor der Heiratssaison zu stehen. Statt nach Ehemännern Ausschau zu halten, streift Sinabell lieber durch die verwinkelten Gänge des Familienschlosses und verliert sich in den magischen Welten ihrer Bücher. Bis sie auf einem Ball dem jungen Prinzen Farin begegnet, der mit seinem zerzausten Haar und den Grübchen ihr Herz erobert. Doch ihr Vater entlarvt ihn als Prinz aus einem verfeindeten Königreich und wirft ihn ins Verlies. Um Farin vor dem sicheren Tod zu bewahren, muss Sinabell ihm helfen drei Aufgaben zu lösen und erkennt dabei, dass Magie nicht nur in Büchern existiert. Plötzlich findet sie sich in einer Welt aus wütenden Drachen, hinterlistigen Feen und sagenumwobenen Einhörnern wieder…

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Eine Prinzessin. Ein Mädchen, dass ihre Mutter verloren hat. Ein Vater, der im ganzen Land nur als der Schwarze König bekannt ist. Und vier Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten und nie den Mut aufbringen ihre eigene Meinung lautstark zu vertreten. Hinnehmen, was man ihnen aufträgt und einem Ball zustimmen, auf dem sie ihre späteren Ehemänner kennen lernen sollen. Jede von ihnen ist begeistert von dieser Idee. Jede. Bis auf Sinabell. Sie möchte nicht heiraten und hält ihre Meinung nicht zurück. Sie möchte frei sein und sich nicht an jemanden binden, der sie herumkommandieren kann und mit dem sie den Rest ihres Lebens verbringen muss. Nur blöd, wenn sie sich an jenem Ballabend in einen jungen Prinzen verliebt, der jedes Mädchenherz zum schmelzen bringen kann. Gleichermaßen frech, wie anmaßend, aber dennoch der Sohn eines Königs. Eines verfeindeten Königreiches. Er bleibt natürlich nicht unentdeckt und nur durch Sinabells einschreiten kann sie in letzter Sekunde verhindern, dass seinem Leben ein Ende gesetzt wird. Drei Aufgaben muss er erfüllen, um Sinabell zur Frau nehmen zu dürfen. Drei, eigentlich, unerfüllbare Aufgaben. Kann Sinabell ihm helfen, auch wenn sie ihn nicht begleiten kann? Und welche Rolle spielt dabei das gefangene Einhorn, eine Drachenkönigin und eine Fee?

Das erste Mal überhaupt kann und muss ich sagen, dass ich mit meinen Vermutungen und Hoffnungen, was dieses Buch für mich bereit halten würde, falsch gelegen habe. Ich hatte mir etwas anderes erhofft, mit etwas anderem gerechnet. Aber da sieht man mal wieder, dass Klappentexte einen auch in die Irre führen können. Ich habe das noch nicht oft erlebt, aber dieses Mal war es der Fall. Und leider muss ich auch sagen, dass es keine positive Wendung für mich war, in welche Richtung das Buch verlaufen ist. Nicht nur, dass meine Gedanken und Erwartungen in eine andere Richtung gingen, für mich verlief die Handlung an manchen Stellen einfach zu schnell und nicht ganz logisch. Aber ich möchte mit etwas positivem Anfangen, denn das hatte das Buch auf jeden Fall auch zu bieten.

Ich liebe das Cover. Wirklich, in meinem Augen ist es wunderschön und es passt auch sehr gut zu der Geschichte. Es war sogar, mehr oder weniger das Cover, was mich erst auf die Geschichte aufmerksam gemacht hat, als ich den Online Shop durchstöbert habe. Es wirkt magisch und die Farben stehen zwar im Kontrast zueinander, und heben sich voneinander ab. Aber es wirkt keines Falls stechend in den Augen und sie harmonieren sehr gut miteinander.

Der Schreibstil der Autorin war leicht und machte das Lesen angenehm. Sie beschreibt die Orte des Geschehens gut und genau, auch wenn es für meinen Geschmack an der ein oder anderen Stelle noch etwas detaillierte hätte sein können, damit der Leser sich ein noch besseres Bild der Lage machen kann. Im Gegensatz finde ich aber auch, dass es die Fantasie dadurch ungemein anregt, wenn man die Vervollständigung der Schauplätze in seinem Kopf beendet und somit sein ganz eigenes Bild der Welt, in der Sinabell lebt, erschafft und eine Weile darin lebt und erlebt.

Ich wurde in eine Welt entführt, in der es Feen, Drachen, Einhörner und Magie wirklich gibt. Und ich bin ein Fan von solchen Welten. Grenzen werden außer Kraft gesetzt und auch hier, in dieser Geschichte war das der Fall. Aber abgesehen davon, gab es auch Ereignisse und Wendungen, die meinen Erwartungen überhaupt nicht entsprochen haben. Nicht, dass das verwunderlich war. Oft ist es mir sogar willkommen, wenn plötzlich etwas passiert, mit dem ich, als Leser, nicht gerechnet habe. Aber bei diesem Buch war das anders.

Es ging einfach alles ein bisschen zu schnell. Klar, in kann verstehen, dass sich zwei gutaussehende und mit einem tollen Charakter gepriesene Menschen zueinander hingezogen fühlen können, wenn sie sich das erste Mal begegnen und dann auch noch in einer so rauschenden Umgebung, und auch, dass Sinabell sich für ihn eingesetzt hat, kann ich sehr gut nachvollziehen, aber von Liebe zu sprechen, obwohl man sich beinahe überhaupt nicht kennt, finde ich doch etwas voreilig. Ich hab schon einige Bücher gelesen, in der sich die zwei Hauptcharaktere in wenige Tagen ineinander verliebt haben, aber in dieser Geschichte war es anders. Der Prinz hatte immer nur jeweils drei Tage Zeit um eine Prüfung zu bestehen und in der Zeit sieht er Sinabell nicht. Wie sollen sie sich in der Zeit wirklich ineinander verlieben? Das entzieht sich ein bisschen meinen Vorstellungen.

Des Weiteren: Die Handlung und Wendungen waren für mich an manchen Stellen nicht logisch. Wie gesagt, es ging erstens zu schnell, nicht nur das Verlieben, sondern die ganze Handlung. Ich hätte mir gewünscht, dass das manche Handlungsstränge noch ein bisschen weiter ausgedehnt werden und nicht alles in einem so kurzen Zeitraum abläuft. Vor allem wundert es mich, dass der Prinz noch lebt. Er hat keine Pause zwischen seinen Aufgaben und wird ohne Proviant und Wasser losgeschickt. Wie kann er so überleben? Ich weiß, dass man in der Natur reichlich Nahrung findet, aber dennoch fand ich diesen Teil des Buches etwas unglaubwürdig.

Es gibt noch weitere Sachen, die ich anschneiden könnte: Das Einhorn, von Sinabell gemocht und als wunderschönes Geschöpf empfunden. Von anderen als verflucht und tückisch dargestellt Nie hätte ich gedacht, dass ein Einhorn so eigennützig sein kann. Aber da sieht man auche inmal wieder, dass alle eine etwas andere Meinung und Sicht der Dinge haben, und das finde ich gut.

Dennoch, wer ein Fantasybuch für Zwischendurch sucht, dass nicht zu lang sein und einen einfach nur auf andere Gedanken bringen soll, um euch von eurem Alltag abzulenken, sollte man sich dieses Buch vielleicht einmal zu Gemüte führen. Vielleicht gefällt es euch ja besser, als mir.

Ich vergebe 2,5 von 5 Sternen für dieses Buch.