Montag, 31. Oktober 2016

Cover Monday #19



Ins Leben gerufen wurde er von The emotional life of books.

Jeden Montag wird ein Cover vorgestellt, dass einem sehr gut gefällt, unabhängig davon, ob man das Buch besitzt oder nicht, oder ob man es schon gelesen hat oder nicht.

"Rotkäppchen und der Hipster-Wolf"
von Nina MacKay


Im Märchenwald ist die Hölle los. Alle Happy Ends wurden gestohlen! Cinderella, Schneewittchen und Co. beschließen, ihre verschwundenen Prinzen zu retten, wozu sogleich eine “Verhöre-und-Töte”-Liste der Verdächtigen erstellt wird:
  1. Wölfe töten
  2. Hexen töten
  3. böse Stiefmütter töten (wobei das oft mit Punkt 2 einhergeht)
  4. böse Feen töten
Nur Red findet die Idee äußerst schwachsinnig. Doch dann taucht ein gutaussehender Hipster auf, der mehr über die verschwundenen Prinzen zu wissen scheint. Schnell stellt sich heraus, dass Everton eigentlich ein Werwolf ist und auf der Liste der durch die Prinzessinnen bedrohten Arten steht. Red bleiben plötzlich nur sieben Tage, um die Prinzen zu finden, bevor sie Ever ausliefern muss. Doch warum will gerade er eigentlich die Happy Ends zurückbringen? Benutzt er Red nur für seine eigenen Zwecke? Sicher ist jedoch: In Reds Leben nimmt ab sofort die Zahl der Hipsterwitze wahnwitzige Ausmaße an, sehr zum Leidwesen von Ever …
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Was soll ich dazu noch sagen? Es verursacht mir einfach gute Laune, wenn ich dieses Cover ansehe. Die vielen Kleinigkeiten machen es mir besonders sympathisch, wie der Selfistick oder der Schnurbart. Außerdem ist das ein Buch, dass ich ganz sicher noch lesen möchte, da es 1. ziemlich lustig klingt und 2. ich mir sicher bin, dass es das auch sein wird, da ich den Schreibstil der Autorin bereits kenne und auch schon Geschichten von ihr gelesen habe, die mir alle samt gut gefallen haben.

Wie findet ihr das Cover? Und kennt ihr die Autorin?

Samstag, 29. Oktober 2016

Rezension: Harry Potter und der Orden des Phönix

Autor: J. K. Rowling
Verlag: Carlsen
Preis: 28,99€ [Hardcover], 14,99€ [Taschenbuch]
Buchlänge: 1024 Seiten


Es sind Sommerferien und wieder einmal sitzt Harry bei den unsäglichen Dursleys im Ligusterweg fest. Doch diesmal treibt ihn größere Unruhe denn je - Warum schreiben seine Freunde Ron und Hermine nur so rätselhafte Briefe? Und vor allem: Warum erfährt er nichts über die dunklen Mächte, die inzwischen neu erstanden sind und sich unaufhaltsam über Harrys Welt verbreiten? Noch weiß er nicht, was der geheimnisvolle Orden des Phönix gegen Du-weißt-schon-wen ausrichten kann ...
Als Harrys fünftes Schuljahr in Hogwarts beginnt, werden seine Sorgen nur noch größer. Die neue Lehrerin Dolores Umbridge macht ihm das Leben zur Hölle. Sie glaubt Harry einfach nicht, dass Voldemort zurück ist. Doch bald schlägt der Dunkle Lord wieder zu. Nun muss Harry seine Freunde um sich scharen, sonst gibt es kein Entrinnen.

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Dieser Band gehört definitiv mit zu meinen Lieblingen der Harry Potter Reihe. Über 1000 Seiten! Wenn da keine Handlung aufkommt, weiß ich auch nicht. Über denn Inhalt werde ich diesmal nicht viel erzählen, denn ich glaube kaum, dass ich es hinkriegen würde mich kurz zu fassen. Aber ich kann sagen, dass es auf jeden Fall wieder spannend wird mit Harry und seinen Freunden. Es wird lustig und kunterbunt (*hust* Weasley-Zwillung *hust*), aber auch tragisch und traurig.

Ich weiß gar nicht richtig, wo ich Anfangen soll, denn dieser Band ist so lang und es passiert so viel, dass ich gar nicht alles beleuchten kann, was ich gerne würde. Also fange ich am besten einfach einmal mit den Charakteren an:
Harry, Ron und Hermine sind immer noch der Mittelunkt des ganzen. Ist ja klar und das wird aich auch nicht ändern. Möchte ich auch gar nicht. Jedenfalls passiert ihnen auf diesen über 1000 Seiten eine ganze Menge und das muss ein Teenager erst einmal verarbeiten. Gar nicht so einfach und da ist es nicht verwunderlich, dass die Stimmung manchmal ganz schön explosiv ist.
Aber es gibt auch wundervolle Nebencharaktere, die in diesem Buch auftraten. Allen voran die Weasley-Zwillinge. Ich liebe die Szenen mit Fred und George. Aber auch Harrys Patenonkel Sirius finde ich sehr gelungen. Er ist sowieso einer meiner Lieblingscharaktere. Man erfährt noch weiteres über seine Jugend und weil er der beste Freund von James Potter, Harrys Vater, war, natürlich auch noch etwas über diesen und Lilly, Harrys Mutter mit den grünen Augen, die, wie ihm öfters gesagt wird, er von ihr geerbt hat.
Aber es dreht sich natürlich nicht nur alles um die altbekannten Charaktere, sondern auch neue kommen hinzu. So beispielsweise Luna, die zwar seltsam, aber auf ihre Art ganz herzallerliebst ist.
Und dann gibt es natürlich auch noch die Bösen. Allen voran in diesem Buch Umbridge. Ja, nicht Voldemort, der zwar auch eine wichtige Rolle spielt, da seine Verbindung mit Harry in diesem Band mal wieder näher auf den Grund gegangen wird. Umbridge ist einfach zum hassen geschaffen. Ich habe bis jetzt niemanden kennengelernt, der sie mag und hoffe, dass ich das auch nie tun werde. Sie ist einfach schrecklich und grausam.

Aber ich kann nicht sagen, dass mich rein gar nichts an diesem Band gestört hat. Harry war manchmal schon etwas nervig. Pubertät und so, schon klar, aber manchmal war es wirklich einfach nur unnötig. Aber genauso ging es mir oft, und das nicht nur in diesem Band, mit Ron. Manchmal war es einfach etwas zu viel. Aber bei einer solchen Seitenanzahl kann man und bin ich auch nicht, davon ausgegangen, dass die ganze Zeit Friede, Freude, Eierkuchen herrschen wird.
Dieser Band ist wirklich einer der wichtigsten der ganzen Reihe. Man erfährt so unglaublich viel und vor allem gen Ende wird noch einmal Bezug auf vergangene Jahre genommen. Das fand ich gut, denn dadurch bekommt man noch einmal einen Überblick über die wichtigsten Dinge.
Der Schreibstil ist, wie gewohnt, super. Ich kam flüssig durch das Buch und wie bereits in den vorherigen Bänden besticht das Buch mit wunderbar passenden Beschreibungen, bei denen nicht mit Details gespart wurde, aber auch keine unnötigen Informationen ihren Weg in das Buch gefunden haben.
Das Cover ist okay. Am Anfang hat es mich ein bisschen verwirrt, aber am Ende hat es Sinn gemacht, da man erst im hinteren Teil des Buches erfährt, um was für eine Szene es sich dabei handelt.

Ein sehr gelungenes Buch und einer meiner Lieblingsteile. Die Charakter sind toll und stehen in ihrer Entwicklung nicht still. Die Schauplätze sind mir teilweise schon so bekannt wie mein zweites Zuhause und die Geschichte hat mich gefesselt, sodass mich die 1000 Seiten überhaupt nicht gestört haben.

Für dieses Buch vergebe ich 5 von 5 Zauberstäbe.

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Rezension: Vierzehn

Autor: Tamara Bach
Verlag: Carlsen
Preis: 13,99€ [Hardcover], 9,99€ [Ebook]
Buchlänge: 112 Seiten [Hardcover]


Der erste Schultag. Zwei Wochen vor den Sommerferien ist Beh krank geworden und konnte nicht mit den anderen in den Urlaub fahren. Als das neue Schuljahr anfängt, hat sie alle acht Wochen lang nicht gesehen. Viel ist passiert, ihre Freundinnen haben neue Leute kennengelernt und Geschichten zu erzählen. Beh dagegen war nur zu Hause. Aber eigentlich war da mehr, von dem ihre Freundinnen nichts wissen. Zu Hause liegt eine Postkarte für sie im Briefkasten, in der Stadt gibt es ein Zimmer mit blauen Wänden, da ist ein Hund, ein Mädchen mit Schwimmflügeln und lauter Orte, die Beh bis zum Abend noch fotografieren wird, weil ihnen etwas fehlt. Und als Beh am Ende des Tages ihre Zimmertür schließt, hat sie auch jemand bei ihrem vollen Namen genannt.

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"Vierzehn" ist anders. Anders, als die Bücher, die ich sonst so lese. Nicht nur wegen der Seitenanzahl, die gerade einmal etwas mehr als einhundert Seiten beträgt, sondern vor allem wegen seiner Schreibweise und ja, teilweise auch wegen seinem Inhalt. Lasst mich das euch erklären.

Der Klappentext klingt nach einem ganz normalen Jugendbuch und das ist es im Grunde genommen auch, aber entgegen meiner Annahme wird in diesem ganzen Buch wirklich nur ein einziger Tag geschildert. Der erste Tag nach den Sommerferien. Der erste Tag der neuen Klasse. Der Tag, an dem Beh ihre Freundinnen das erste Mal wieder nach acht Wochen sieht. Ich hätte noch weitere Bezeichnungen, aber die spare ich mir lieber. Jedenfalls fängt für Beh ein neuer Tag an und der hält, meiner Meinung nach, auch die ein oder andere Erkenntnis für sie bereit. Von den offensichtlichen einmal abgesehen, denn Beh wird an diesem Tag noch etwas erfahren, dass ihre kleine Welt erst einmal aus seinen Fugen geraten lässt. Aber der Tag hält auch schönes bereit.

Jede Kleinigkeit wird geschildert. Und ich habe am Ende des Buchs einen Einblick in Behs Leben bekommen, der mir nur zu bekannt ist, bis auf das meine Familie nicht so zerrüttet ist, wie ihre. Ein ganz normaler Tag. Aufstehen, fertig machen, zu Schule gehen, den Unterricht absitzen, nach Hause gehen und den Nachmittag verbringen. Jeder kennt es und genau deswegen konnte ich mich gut in Beh hineinversetzen. Man könnte meinen, dass es langweilig wäre den Tag von jemand anderes mitzuerleben. Aber ich hatte zu jeder Zeit das Bedürfnis weiterzulesen. Ich wollte hinter die Geheimnisse kommen, die ständig angedeutet wurden.

Aber so eine kurze Zeitspanne hat natürlich auch seine Nachteile. Ich habe noch einige Fragen zu Behs Leben, die ich nun nicht beantwortet kriege. Was wird aus ihr und ihren Freundinnen, die, wie ich finde, nicht wirklich zu Beh passen. Wie geht sie in Zukunft mit der neuen Familiensituation um?
Ich finde es schade, dass ich auf diese Fragen keine Antworten bekomme. Aber wahrscheinlich ist auch das von der Autorin gewollt.

Eine weitere Besonderheit dieses Buches ist ganz klar der Schreibstil. Jeder, gefühlt, zweite Satz beginnt mit dem Wort "Du", manchmal mehr, manchmal weniger, aber das Buch ist definitiv von diesem Wort geprägt. Am Anfang war es etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach den ersten zehn Seiten hatte ich mich daran gewöhnt und es ist mit teilweise gar nicht mehr aufgefallen. Aber auch die Gedankenführung war an manchen Stellen etwas verwirrend.

Dafür das "Vierzehn" mich erst etwas verwirrt hat mit seinem Schreibstil und seiner Geschichte, hat es mir am Ende noch erstaunlich gut gefallen. Die Geschichte ist mitten aus dem Leben eines Mädchens gegriffen, dass gerade die Pubertät durchlebt, und genau das finde ich so toll. Die Geschichte ist real und das kann ich nicht von jedem Buch behaupten.

Für dieses Buch vergebe ich 4 von 5 Sterne.

Dienstag, 25. Oktober 2016

Gemeinsam Lesen #13


"Gemeinsam Lesen" ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die jedoch von  Asaviel's Bücher-Allerlei ins Leben gerufen wurde. Jeden Dienstags werden Fragen beantwortet, um das Buch, das man gerade liest etwas besser vorzustellen.


Was, wenn man zu dem werden muss, was man hasst, um die zu retten, die man liebt?

Innerhalb kürzester Zeit fallen mehrere Hexen Vampirangriffen zum Opfer. Die Schattenkriegerhexe Jowna begibt sich auf die Jagd nach den Tätern, dabei macht sie eine erschreckende Entdeckung. Den Vampiren ist es gelungen, aus den Hexen Hybriden zu erschaffen, deren magische Kräfte sich nach der Wandlung um ein Vielfaches verstärken. Jowna erhält unerwartet Hilfe von dem charismatischen Jäger Connlan. Vom ersten Moment an funkt es heftig zwischen ihnen, doch er verbirgt etwas vor ihr. Dann entpuppt sich ausgerechnet Connlans Geheimnis als Schlüssel zum Erfolg gegen die übermächtigen Hybriden.

Und plötzlich steht Jowna vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens.

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade "Die Schattenkriegerhexe" und bin auf Seite 28.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Mein Gott, das ist furchtbar", rief Kathrin aus.


3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich habe es gerade erst angefangen, aber bis jetzt gefällt es mir ganz gut. Über die Charaktere weiß ich leider noch nicht so viel, aber das kann sich ja noch ändern. Was mich etwas ins grübeln bringt ist die geringe Seitenanzahl, ob man auf 200 Seiten die ganze Geschichte erzählen kann? Ich bin auf jeden Fall gespannt.

4. Bist du ein Mängelexemplar-Jäger?

Nein bin ich nicht, aber ich bleibe dennoch stehen, wenn ich an einer Truhe/Kiste/Ständer, mit Mängelexemplaren vorbeikommen. Erst vor zwei Tagen habe ich mir ein solches gekauft und nur weil der Einband vielleicht nicht perfekt ist, ist das noch lange kein Grund für mich, diese Bücher zu verschmähen. Aber ein Jäger? Nein, wohl kaum.

Kennt ihr das Buch? Und wie steht ihr zu Mängelexemplaren?

Montag, 24. Oktober 2016

Cover Monday #17



Ins Leben gerufen wurde er von The emotional life of books.

Jeden Montag wird ein Cover vorgestellt, dass einem sehr gut gefällt, unabhängig davon, ob man das Buch besitzt oder nicht, oder ob man es schon gelesen hat oder nicht.

"Die Anderen - In Blut Geschrieben" von Anne Bishop

Entdecke eine Welt, die von den Anderen bevölkert wird – unheimliche Wesen, die diese Welt beherrschen und für die Menschen Beute sind.
Meg Corbyn ist eine Cassandra Sangue – eine Blutprophetin – und kann in die Zukunft sehen, wenn ihre Haut geritzt wird. Eine Gabe, die sich eher wie ein Fluch anfühlt. Meg wird von ihrem Aufseher wie eine Sklavin gehalten, damit er unbegrenzten Zugang zu ihren Visionen hat. Doch als sie entkommt, ist der einzig sichere Platz, an dem sie sich verstecken kann, der Lakeside Courtyard – ein Geschäftsviertel, das von den Anderen geführt wird.
Gestaltwandler Simon Wolfgard zögert, die Fremde einzustellen, die sich als menschliche Kontaktperson bewirbt. Er spürt, dass sie ein Geheimnis verbirgt. Und warum riecht sie nicht nach menschlicher Beute? Doch sein Instinkt drängt ihn, Meg den Job zu geben. Als er die Wahrheit über sie erfährt und dass Meg von der Regierung gesucht wird, liegt es an ihm zu entscheiden, ob sie den unausweichlichen Kampf zwischen Menschen und den Anderen wert ist.
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Tja, was soll ich auch immer sagen? Dieses Cover gefällt mir einfach. Das Dunkle und wie die Farben miteinander harmonieren. Außerdem passt es irgendwie zur aktuellen Jahreszeit. Es wir schon früh dunkel und man kann sich in dieser Dunkelheit super verstecken, wie die Wölfe im Hintergrund.

Wie gefällt es euch? und kennt ihr das Buch, oder nicht?

Samstag, 22. Oktober 2016

Rezension: Harry Potter und der Feuerkelch

Autor: J. K. Rowling
Verlag: Carlsen
Preis: 12,99€ [Taschenbuch], 24,99€ [Hardcover]
Buchlänge: 768 Seiten


Das vierte Schuljahr in Hogwarts beginnt für Harry. Doch davor steht noch ein sportliches Großereignis, das die scheußlichen Sommerferien vergessen lässt: die Quidditch-Weltmeisterschaft. Und ein weiterer Wettkampf wird die Schüler das ganze Schuljahr über beschäftigen: das Trimagische Turnier, in dem Harry eine Rolle übernimmt, die er sich im Traum nicht vorgestellt hätte. Natürlich steckt dahinter das Böse, das zurück an die Macht drängt: Lord Voldemort. Es wird eng für Harry, sehr eng. Doch auf seine Freunde und ihre Unterstützung kann Harry sich auch in verzweifelten Situationen verlassen.

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Das vierte Buch steht und dem Motto: Sport und Wettkampf. Gleich zu beginn, noch vor Beginn des vierten Schuljahres, erleben Harry und seine Freunde zusammen mit Rons Familie eins der größten Sportereignisse der Zauberwelt mit: die  Quidditch-Weltmeisterschaft. Aber was wäre so ein großes Ereignis ohne ein bisschen Aufregung. Und die hat es in sich. Aber sobald das neue Schuljahr begonnen hat, rückt das alles in den Hintergrund. Denn ein besonderes Schulereignis steht an: Das Trimagische Turnier. Und obwohl es eigentlich nicht möglich sein sollte, wird Harry Name vom Feuerkelch ausgespuckt. Alle sind schockiert, aber am meisten wohl Harry selbst, denn er kann nicht zurücktreten und muss an dem Turnier teilnehmen. Und eins ist ja schon einmal von Anfang an klar: Das wird alles andere als einfach. Und wenn es dann auch noch Spannung innerhalb der Trios Harry-Ron-Hermine gibt, braucht Harry unbedingt eine Konstante, aber das ist einfach gesagt. In diesem Schuljahr kommt einige auf Harry zu und wird sein bisher aufregendste.

Man merkt deutlich, dass Harry älter wird. Er ist kein Kind mehr. Nicht mehr der kleine Junge, der erfahren hat, dass er ein Zauberer ist und was wirklich mit seinen Eltern passiert ist. Er ist nun ein Jugendlicher, ein Teenager, mit all seinen Problemen. Und mit denen gilt es fertig zu werden. Ich finde es toll, wie J. K. Rowling es in jedem Buch schafft sich Harry wieder und wieder weiterentwickeln zu lassen. Denn so ist es ja schließlich auch im richtigen Leben. Aber nicht nur bei Harry wird deutlich, dass er älter wird. Auch Hermine und Ron haben mit neuen Alterstypischen Problemen zu kämpfe.

Aber es wurden auch einige neue Figuren eingeführt, die der Geschichte wieder etwas Abwqechslung verpassten. Darunter unter anderem Cedriv Digory und natürlich die anderen zwei Teilnehmer des Trimagischen Turniers.

Es passiert unglaublich viel in diesem Teil, was natürlich an dem Turnier und den vielen Aufagben liegt, die Harry zu meistern hat. Es gibt einige Wendungen, die mich überrascht haben, aber was an diesem Buch wohl am wichtigsten ist, ist das Ende. Es legt die Grundlage für viele weitere Dinge, die in den nächsten Büchern geschehen werden und es war einfach spannend, packend und auch traurig.

"Vor uns liegen dunkle, schwere Zeiten. Schon bald müssen wir uns entscheiden zwischen dem richtigen Weg und dem Leichten."

Das beschreibt ziemlich gut, was noch alles vor ihnen liegt und ob nun Harry und seine Freunde oder wir. Die Entscheidung zwischen dem einfachen Weg und dem nicht ganz so leichten, begegnet und auch in unserem ganz normalen Leben.

Dieses Buch hat alles, was ich mir für ein gutes Buch wünsche: Spannung, einen guten Schreibstil, der einen das Gefühl gibt das Buch nicht nur zu lesen, sondern live dabei zu sein, einen tollen Plot mit vielen Aktionen, mit denen der Leser vielleicht auch gar nicht rechnet. Es ist einfach so unglaublich packend und steht seinen Vorgängern in nichts nach.

Aber, und ich weiß, dass es nicht an dem Buch liegt, mag ich diesen Teil am wenigsten von allen Harry Potter Büchern. Keine Frage, dass Buch ist, wie alle anderen auch, klasse. Aber ich habe als kleines Kind den Anfang des vierten Filmes gesehen und das ist jetzt immer noch die gruseligste Stelle aller Filme für mich. Als Voldemort mit Nagini spricht und der alte Mann umgebracht wird. Das hat sich so in meinen Gedanken festgesetzt, dass es für immer mit diesem Teil verbunden ist.

Für dieses Buch vergebe ich 4,8 von 5 Zauberstäbe.

Freitag, 21. Oktober 2016

Shwo it Friday #15



Show it Friday, eine Aktion von Sunny's magic books und Seductive Books.

Die Aufgabe der Woche:

Zeige ein Buch, wo du den Hype nicht nachvollziehen kannst

Das ist nicht schwer:


Als die siebzehnjährige Katy vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In ihrem winzigen neuen Wohnort kommt sie in den ersten Tagen nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Nur mit Mühe lässt sie sich dazu überreden, bei ihren Nachbarn zu klingeln, um "neue Freunde" zu finden. Und lernt so den atemberaubend gut aussehenden, aber bodenlos unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau der Junge, dem sie von nun an am meisten aus dem Weg zu gehen versucht, ihr Schicksal bereits verändert hat…

1. Wie ist deine Meinung zu dem Buch bzw. wieso liegt es noch auf deinem SuB oder steht auf deiner Wuli?

Mich spricht die Geschichte einfach überhaupt nicht an. Ich kann diesen Hype wirklich nicht nachvollziehen, aber dass können manche bei den Twilight Büchern wahrscheinlich auch nicht und
die habe ich echt gerne gelesen.

2. Wie ist deine Meinung zu dem Cover des Buches?


Das Cover finde ich trotz allem recht schön und auch die der nachfolgenden Teile, sprechen mich, rein optisch, an. Aber nicht so sehr, dass ich das Buch lesen will.

3. Hast du schon andere Bücher des Autors gelesen? Wenn ja wie waren diese? 

Nein habe ich nicht, aber vielleicht mache ich das noch, denn sie hat ja nicht nur diese Reihe geschrieben. Vielleicht sprechen die mich mehr an.

Wie steht ihr zu dem Buch? Habt ihr es gelesen? Und welche Hype könnt ihr absolut nicht nachvollziehen?

Rezension: Elfenblüte - Himmelblau

Autorin: Julia K. Knoll
Verlag: Carlsen (Impress)
Preis: 2,99€ [Ebook]
Buchlänge: 212 Seiten


Es ist alles andere als leicht, als überzeugtes Großstadtkind von Hamburg aufs bayerische Land zu ziehen. Und das auch noch in eine Kleinstadt, in der jeder jeden kennt und man selbst niemanden. Erst in Alahrian, dem Jungen mit den himmelblauen Augen und dem makellosen Aussehen, findet die siebzehnjährige Lillian einen Vertrauten. Dabei ist Alahrian alles andere als menschlich. Als Geschöpf der Natur kann er Blüten zum Blühen und Gewitter zum Brodeln bringen. Aber mit den Gefühlen zu Lillian umzugehen, steht auf einem ganz anderen Blatt …

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Ein Junge, der nicht hundert Prozent selbstsicher und von sich überzeugt ist. Allein damit hat das Buch bei mir gepunktet. Alahrian ist mir aber nicht nur deswegen sympathisch. Er ist einfach gut und mischt sich so gut wie möglich unter die Menschen und das, obwohl er allen Grund dazu hätte sie zu hassen. Denn sie haben ihm vor hunderten von Jahren etwas schreckliches angetan und ich finde es erstaunlich, dass er sich immer noch mit ihnen abgibt. Vielleicht liegt das einfach an seinem von Natur aus eher sanftem Gemüt, aber das kann ich mir nicht ganz vorstellen. Manche Menschen haben ihm etwas schlimmes angetan, aber dass er nicht alle Menschen dafür verantwortlich macht, zeigt, dass er einen guten Charakter besitzt und das wurde mir das ganze Buch hindurch immer wieder bestätigt.

Und dann gibt es auch noch Lillian, möchte jedoch Lilly genannt werden, obwohl ich Lillian viel schöner finde. Sie ist auch eher zurückhaltend, aber das heißt nicht, dass sie sich abkapselt. Sie ist nicht unbedingt begeistert auf das Land zu ziehen, aber man merkt, dass sie nicht diese kindische Ader an sich hat, denn sie trägt ihrem Vater diese Entscheidung nicht nach. Ich konnte ihre Gedanken gut nachvollziehen, weil sie einfach vollkommen normal waren. Die Autorin hat auf jeden Fall zwei sehr bodenständige Charaktere geschaffen, was mir sehr gut gefallen hat. Sie haben ihre Stärken, aber genauso ihre Schwächen und diese Balance ist es, die für mich wichtig ist.

Die Schauplätze finde ich gut gewählt und auch die Beschreibungen wahren sehr ausgewogen. Ich konnte mir jeden einzelnen Ort sehr gut vorstellen und was mir auch besonders gut gefallen hat, war, die Einbeziehung der Natur. Es vergehen fast wirklich keinen zwei Seiten ohne, dass sie erwähnt wird, oder ein Vergleich zu ihr hergestellt wird. Ich mag die Natur und ihre Facetten sehr, deswegen hat es mich sehr gefreut, dass dieses Thema hier so sehr mit aufgegriffen wurde. Allerdings hat das vielleicht auch damit zu tun, dass mich der Schreibstil der Autorin von Anfang an gefallen hat.

Ein Kritikpunkt ist jedoch, dass ich nicht wirklich das Gefühl hatte, dass Spannung aufkommt. Klar, es gibt diese Momente im Buch, in denen etwas passiert, aber abgesehen davon war alles so... seicht. Als wäre das ganze Buch nur das Vorspiel und die Haupthandlung würde sich erst in den späteren Büchern stattfinden. Das hat mich an diesem Buch etwas gestört.

Aber dennoch hat es mir im Großen und Ganzen ziemlich gut gefallen. Ich hoffe die nächsten Bücher werden etwas spannender und natürlich hoffe ich auf eine große Entwicklung des Verhältnisses zwischen Lillian und Alahrian, aber auch der einzelnen Figuren. Auch dürfen gerne noch mehrere Personen mit einbezogen werden, denn der erste Teil hat sich die meiste Zweit wirklich nur auf die beiden Hauptfiguren beschränkt. Ich bin gespannt.

Für dieses Buch vergebe ich 4 von 5 Sterne.

PS. Das Cover gefällt mir sehr gut, da ich sowohl die Blume, die Lilie, als auch die Farbe mag.
 

Montag, 17. Oktober 2016

Cover Monday #17



Ins Leben gerufen wurde er von Moyas Buchgewinmmel.

Jeden Montag wird ein Cover vorgestellt, dass einem sehr gut gefällt, unabhängig davon, ob man das Buch besitzt oder nicht, oder ob man es schon gelesen hat oder nicht.

"Dunkelherz - Welt in Scherben"
von Sarah Nisse


„Es gibt eine Parallelwelt. Und die befindet sich nicht hinter verzauberten Spiegeln oder verzauberten Schränken, nein – sie befindet sich im menschlichen Herzen. Jeder von uns trägt diese Welt in sich. Jeden Tag. Zu jeder Sekunde.“
Das menschliche Herz ist in Aufruhr. Bisher lebten alle Gefühle friedlich miteinander, doch nun ist ein Kampf um Macht und Einfluss entbrannt. Nur die fünfzehnjährige Ava aus Glücksland kümmert das nicht: Sie beschließt, den verbotenen Neidwald zu bezwingen und damit das größte Abenteuer ihres Lebens zu wagen. Doch schon bald wird ihr klar, dass sie geradewegs in eine tödliche Verschwörung schlittert…
Bist du bereit, Ava in den Neidwald zu folgen und den Zauber des Herzens zu erleben?

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Ich habe auf der Blogtour zu Band zwei "Dunkelherz - Nacht aus Schatten" schon einiges über die Welt in der diese Geschichte spielt erfahren und muss sagen, dass mich die Schauplätze alle ziemlich ansprechen und mich neugierig machen. Genauso die Charaktere. Aber nun zum Cover. Ich finde Grün, und vor allem Dunkelgrün, gerade sehr schön und da dieses Cover quasie ein Dschungel aus Grün ist, in dessen Mitte als Hingucker ein wunderschönes Kristallherz platziert ist, war klar, dass ich euch diese Woche dieses Cover vorstellen muss.

Wie findet ihr das Cover? Und was sagt ihr zu dem Klappentext?

Samstag, 15. Oktober 2016

Rezension: Worte für die Ewigkeit

Autor: Lucy Inglis
Verlag: Chickenhouse (Carlsen)
Preis: 19,99€ [Hardcover]; 13,99€ [Ebook]
Buchlänge: 400 Seiten [Hardcover


Sommer in Montana, darauf hat Hope so gar keine Lust. Aber gegen ihre resolute Mutter kann sich die 16-Jährige einfach nicht durchsetzen. Und hier, mitten im Nirgendwo, auf einer einsamen Pferderanch begegnet sie Cal, der ihr Leben für immer verändern wird.
Montana 1867, die 16-jährige Emily ist auf dem Weg zu ihrem Ehemann, den sie nie zuvor gesehen hat. Doch die Kutsche, in der sie unterwegs ist, verunglückt und als einzige Überlebende wird sie von Nate gerettet - einem Halbindianer, der ihr zeigt, was Leben und Freiheit bedeutet.
Zwei große Liebesgeschichten, die auf schicksalhafte Weise miteinander verbunden sind.

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Dieses Schätzchen ist vor kurzem bei mir eingezogen und hat es direkt in meine Hände geschafft. Ich habe gedacht 400 Seiten? Mal sehen, wie lange du daran liest. Eigentlich nicht lange, aber dass ich das Buch in zwei aufeinander folgenden Tagen verschlinge, damit hätte ich nicht gerechnet. Aber das Buch hat mich einfach in seinen Bann gezogen. Ich bin vollkommen in die Welten von Emily und Nate und Hope und Cal eingetaucht. Ich habe jedes einzelne Wort in mich eingesaugt und dieses Buch genossen, wie schon lange keins mehr. Ich habe zwar in meiner letzten Rezension erst geschrieben, dass ich ein neues Lieblingsbuch hätte, aber anscheinend ist dieser Platz soeben wieder neu vergeben wurden. Worte für die Ewigkeit hat es mit seinen Worten in mein Herz geschafft und sich dort festgesetzt.

Diese Geschichte berührte mich und hat mich auf seinen 400 Seiten die verschiedensten Emotionen durchleben lassen. Ich habe gelacht und an manchen Stellen über Emily Unwissenheit lächelnd den Kopf geschüttelt. An anderen Stellen hätte ich sie am liebsten geschüttelt und gesagt, was Phase ist. Das konnte man ja nicht mit ansehen. Jeder hat gesehen, was sie für Nate empfindet, aber sie selbst nicht. Aber es waren auch andere Zeiten um 1867.
Nate finde ich richtig toll und hat es in diesem Buch zu meinem Lieblingscharakter geschafft. Ich mag seine Art, seinen Humor und die Art, wie er mit Emily umgeht. Wenn man an einen Indianer denkt, kommt einen vielleicht erst einmal das Bild eines Wilden in den Sinn, aber Nate ist ganz anders. Mit seinen klaren, offenen Gedanken und seinem verletzten, hinkenden Bein. Und er liebt Emily, eine Tatsache, die dem Leser sofort bewusst wird.

Und Hope? Ihre Mutter ging mir richtig auf die Nerven, aber ich glaube das hatte die Autorin beabsichtigt. Ich habe darauf gebrannt mitzuerleben, wie Emily endlich mal ihre eigene Meinung vertritt und ihrer Mutter die Stirn bietet. Sie ist schüchtern, aber nur für den ersten Moment und die Zeit, die sie mit Cal verbringt war wunderbar zu lesen. Das er sie mag war mehr als offensichtlich, aber wenn alles so einfach wäre, bräuchte man kein Buch darüber zu schreiben.
Denn Cal hat eine Vergangenheit, die ihm ziemliche Probleme bereitet, aber dennoch kommen er und Hope sich immer näher. . Aber man sollte nie seine Schlüsse über eine Person ziehen, bevor man nicht seine eigenen Erfahrungen mit ihr gemacht hat. Cal ist ein sehr netter junge vom Land, der aber wegen ebendieser Probleme die Schule abgebrochen und eine schlechten Ruf hat. Zudem macht die Familie Hart der Familie Crow das Leben schwer.

Warum? Das alles hat vor rund hundertfünfzig Jahren angefangen. Und wie das alles mit der Gegenwart zusammenhängt erfährt man alles in Emilys Geschichte. Ich weiß nicht welche der beiden mich mehr berührt hat. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es letzten Endes Emilys war. Das Ende hat mich einfach umgehauen und meine Gefühle ziemlich in Aufregung versetzt. Man erfährt ziemlich schnell, wie das Leben damals so war und was für eine Position sie innehatte. Aber in der Natur bei Nate hilft ihr das nicht viel weiter. Sie lernt unglaublich viel neues und muss sich sehr abpassen, aber es gelingt ihr und sie macht eine gewaltige Wandlung durch. Das schüchterne kleine Mädchen gibt es am Ende nicht mehr.

Zwischendurch lernt man verschiedene Nebencharaktere kennen und von denen ich vor allem in der Vergangenheit Nates Familie sehr mochte, auch wenn sie sich nicht mit Emily sprachlich verständigen konnten, aber auch Anthony Howard Stanton, auf seine anständige Art und Weise. Wer das ist und was er für eine Rolle spielt erfahrt ihr, wenn ihr das Buch lest.
Und in der Gegenwart Cals Vater und die Polizistin Redfather. Nach einem Gespräch mit ihr hatte ich das Gefühl, dass wirklich alles miteinander verbunden ist in diesem Buch und wie die Autorin das hingekriegt hat, finde ich sehr beeindruckend.

Aber dieses Buch erzählt nicht nur eine Liebesgeschichte. Sie setzt sich auch sehr intensiv mit der Ausrottung der Bisons auseinander 25.000 in nur zwei Jahrzehnten, was für eine Tragödie. Die Autorin hat Wert darauf gelegt, dass der Leser das erfährt und ich muss sagen, das ich das Gefühl habe diese Zahlen nie wieder zu vergessen. Dieses Buch berichtet davon, was wir Menschen mit der "Neuen Welt" angerichtet haben. Wie es anfing. Mit den Eisenbahnen und der Veränderung der Umwelt. Um dieses Thema ging es die ganze Zeit, auch in der Gegenwart. Es verschwand nie und hat sich wie ein roter Faden durch das Buch gezogen. Und das die Autorin da so großen Wert drauf gelegt hat gefällt mir sehr gut. Wir sollten wissen, was wir angerichtet haben in der Vergangenheit, das beinahe zu der vollkommenen Ausrottung einer Rasse geführt hat.

Außerdem gibt es eine Frage, mit der sich die Mädchen immer wieder beschäftigen mussten. Wie will ich mein Leben lesen? Lasse ich mir vorschreiben, was ich zu tun und zu lassen habe, oder habe ich endlich mal den Mut und gehe meine eigenen Weg mit meinen eigenen Entscheidungen? Ich war gespannt auf die Entscheidungen, die Hope und Emily treffen würden, aber letztendlich war ich mit ihnen zufrieden und hätte selbst  ähnlich entschieden.

Ich glaube, dass ich noch seitenweise weiterschreiben könnte und doch nicht alles zum Ausdruck bringen könnte, wieso dieses Buch so ein Schatz für mich ist. Das Lesen ist sehr angenehm und die Seiten fliegen nur so dahin. Und dann ist man auch schon am Ende. Aber diese Geschichte hat mich so sehr begeistert und das mit all dem Schrecklichen, das passiert ist und was ich am liebsten geändert hätte. Aber das kann ich als Leser nicht und die Geschichte ist nun einmal wie sie ist. Ob das in meinem Herzen Leid verursacht oder nicht, ist egal. Für mich ist es herzergreifend auch wenn andere das anders sehen.

Für dieses wunderschöne Buch vergebe ich 5 von 5 Herzen.

PS. Bin ich die einzige, der aufgefallen ist, dass Anthony Howard Stanton, die gleichen beiden Vornamen hat, wie Anthony "Tony" Stark und Howard Stark aus den Marvel Filme. Ich glaube nämlich nicht an Zufall ;)

Freitag, 14. Oktober 2016

Show it Friday #14



Show it Friday, eine Aktion von Sunny's magic books und Seductive Books.

Die Aufgabe der Woche:

Zeige ein Buch aus deiner Lieblingsreihe

Das ist ziemlich unfair von euch. Ich habe so viele Reihen, die unglaublich gerne mag, wie soll ich mich da nur für eine entscheiden? Das kann ich nicht, denn ich liebe sowohl Harry Potter, als auch Percy Jackson, die Edelstein Trilogie und gerade fange ich an die Elfenblüte Reihe zu lesen, die mir auch sehr gut gefällt, aber da die alle erst in einem Post vorkamen, habe ich mich heute für dieses Buch entschieden:


Der Wind heulte durch die Nacht und trug einen Duft heran, der die Welt verändern sollte ...

Als Eragon auf der Jagd einen glänzenden blauen Stein findet, ahnt er nicht, dass dieser Fund sein Leben verändern wird. Doch plötzlich rührt sich der Stein. Feine Risse zeichnen sich auf seiner Oberfläche ab - ein Drachenjunges entschlüpft der Schale und es beschert Eragon ein Vermächtnis, das älter ist als die Welt ...

Über Nacht wird Eragon in eine schicksalhafte Welt voller Magie und Macht geworfen. Elfen, Zwerge und Monster bevölkern Alagaesia, dessen grenzenlos grausamer Herrscher das Volk unterjocht. Mit nichts als einem Schwert und den Ratschlägen seines Lehrmeisters stellt sich Eragon dem Kampf gegen das Böse. An seiner Seite Saphira, der blaue Drache.
Wird Eragon das Erbe der legendären Drachenreiter antreten können? Das Schicksal aller liegt in seiner Hand ...

1. Wie ist deine Meinung zu dem Buch bzw. wieso liegt es noch auf deinem SuB oder steht auf deiner Wuli?

Ich habe das Buch vor Jahren gelesen und alle anderen Teile im Anschluss. Ich habe die Reihe wirklich gemacht, aber das ist nun alles schon Jahre her, aber erst vor kurzem habe ich beschossen die Reihe nächstes Jahr noch einmal zu lesen und mir dafür so viel Zeit wie nötig zu nehmen, denn die Bücher sind es echt wert. Charakteristisch sehr ausgefeilte Figuren und eine Story, die einen noch lange nach der letzten Seite wachhält.

2. Wie ist deine Meinung zu dem Cover des Buches?


Die Cover sind okay, jetzt keine Meisterwerke, aber sie passen zu den Büchern und so hat der Leser eine gute Vorstellung davon, wie die Drachen aussehen.

3. Hast du schon andere Bücher des Autors gelesen? Wenn ja wie waren diese? 

Ja, die anderen drei Teile und die haben mir genauso gut gefallen, wie der erste Band.

Was ist eure liebste Reihe und welche Buch mögt ihr davon am meisten?

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Rezension: Fangirl auf Umwegen

Autorin: Amelie Murmann
Verlag: Carlsen (Impress)
Preis: 3,99€ [Ebook]
Buchlänge: 280 Seiten [Ebook]


**Ein goldenes Ticket zu den Universal Studios, bitte!**
Als sicherlich größter Booknerd auf Erden gehen für die 18-jährige Luna quasi alle Träume auf einmal in Erfüllung, als sie eine Reise zu den Universal Studios in Orlando gewinnt, um die »Wizarding World of Harry Potter« zu besuchen. Dort erwartet sie und die anderen Gewinner die ultimative Challenge zu ihrer Lieblingsbuchwelt und Luna ist mehr als nur bereit, alles daran zu setzen, den ersten Platz zu ergattern. Leider macht ihr dabei ein gewisser Leo immer wieder einen Strich durch die Rechnung und das, obwohl er nicht mal annähernd ihr Fanwissen besitzt. Nach erbitterten Kämpfen um Zauberstäbe und Schulschals platzt Luna schließlich der Kragen – und sie lernt Leo plötzlich von einer ganz anderen Seite kennen…

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Sobald ich den Klappentext gelesen hatte war für mich klar, dass ich dieses Buch um jeden Preis lesen musste. Es klingt spannend, witzig und behandelt außerdem eine meiner liebsten Fanatsywelten: Harry Potter. Als riesiger Harry Potter Fan, der alle Bücher verschlungen und abermals verschlungen hat, ist dieses Buch natürlich ein muss.

Die Geschichte ist locker und leicht, behandelt aber auch tiefere Themen, wie die Findung des persönlichen Glücks und Zukunftspläne, bei denen man sich noch unsicher ist. Und zwischendrin erlebt man mit Luna und Leo eine Reise nach Orlando, dass ein richtiges Abenteuer für die beiden bereit hält. Jede Menge Rätsel, die gelöst werden müssen und bei denen auch wir, die Leser und ebenfalls Harry Potter Fans, problemlos mit raten können. Ich gebe ehrlich zu: Alle konnte ich nicht lösen, aber bei der ein oder anderen Aufgabe habe ich mir schon gedacht, dass dies oder das die Lösung sein könnte. Zum Glück brauchte ich nur weiter zu lesen, um die Auflösung zu erfahren. Für die Kandidaten ging es da schon weitaus spannender zu. Und nicht nur bei der Show.

Luna und Leo haben nun wirklich keinen guten Stark, aber im Laufe des Buches lernen sie sich kennen und ja, auch lieben. Das überrascht nun wirklich weniger, aber es ist unglaublich toll ihre gemeinsame Geschichte zu verfolgen. Zwei Fans, die alles daran setzten zu gewinnen. Anfangs als Team, später als Konkurrenten. Aber jeder von ihnen schleppt eine eigene Last mit sich herum, die beide daran zweifeln lassen, ob eine Beziehung mit dem jeweiligen anderen sinnvoll ist und sie nicht doch ins Unglück stürzt. Ich habe mit den beiden mitgefiebert und es war bis zum Ende spannend.

Aber nicht nur die beiden Hauptfiguren haben es mir angetan. Auch eine der Nebenfiguren ist mir sehr an Herz gewachsen. Hank der Kameramann, der Luna auf ihren Aufgaben begleitet hat.

Besonders gut haben mir der Schluss und ein paar Seiten davor gefallen, als es darum ging, was Harry Potter bedeutet. Diese Zeilen haben sehr treffend beschrieben, was ich, und ich denke viele andere auch, mit Harry Potter verbinden und warum es so erfolgreich ist, wie es nun einmal ist.

Harry Potter ist eine Geschichte voller Hoffnung die die Leser in eine Welt entführt, in der sie all ihre Sorgen vergessen können und uns auf das Gute in der Welt konzentrieren können. Hoffnung ist das, was der Mensch braucht. Amelie Murmann hat das alles natürlich noch ein bisschen besser ausgedrückt und diese Zeilen finde ich so unglaublich passend und wunderschön, dass sie die Geschichte damit perfekt abrunden.

Nichtsdestotrotz hätte man die Geschichte noch gut um 50 Seiten ausbauen können. Bei solch kurzen Büchern kann man immer noch etwas mehr rausholen, aber auch so hat es mir sehr gut gefallen.

Ein mehr als passendes Cover, eine Geschichte, die mein inneres Fangirl definitiv geweckt hat und zwei Hauptcharaktere, die ich einfach lieben muss. "Fangirl auf Umwegen" hat sich von der ersten Seite an in mein Herz gelesen und ich glaube auch, dass ich hierin mein neues Lieblingsbuch gefunden habe. Für viele ist es vielleicht einfach nur ein Buch, dass ihrer Unterhaltung dient und das sie mögen und gerne gelesen haben, aber mich hat dieses Buch irgendwie berührt. Ich weiß auch nicht warum, aber es ist so. Die Geschichte hat mich gefesselt und ich habe das Buch an einem Tag durchgesuchtete.

Für mich ist das Buch absolut lesenswert und reiht sich hiermit in die Reihe meiner Lieblingsbücher ein. Es muss für mich nicht immer ein großer Epos sein, oder eine Reihe oder ein Buch, dass viele tausend Menschen begeistert. Es reicht, wenn ich es mit all seinen Facetten mag jede einzelne Zeile des Buches genossen habe.

Harry Potter, der Junge, der lebt

ist ein Phänomen, das begeistert. Und ich bin froh darüber, denn sonst würde es dieses fantastische Buch wahrscheinlich nicht geben.

Für dieses großartige Buch vergebe ich 5 von 5 Zauberstäbe.


Dienstag, 11. Oktober 2016

Gemeinsam Lesen #12


"Gemeinsam Lesen" ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die jedoch von  Asaviel's Bücher-Allerlei ins Leben gerufen wurde. Jeden Dienstags werden Fragen beantwortet, um das Buch, das man gerade liest etwas besser vorzustellen.


Gute Luft, einzigartige Wanderwege, himmlische Wälder… Auch wenn die siebzehnjährige Lillian einer schönen Landschaft durchaus etwas abgewinnen kann, kostet sie der Umzug von Hamburg aufs bayerische Land so einige Mühe. In ihrem neuen Wohnort kennt jeder jeden und sie niemanden. Nur eine Person scheint sich dort noch verlorener zu fühlen. Alahrian, der Junge mit den himmelblauen Augen und dem makellosen Aussehen. Dabei lebt er schon seit Jahrhunderten auf der Erde…

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade "Elfenblüte - Himmelblau" und bin auf Seite 121.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Drinnen rumorten noch die Möbelpacker von der Speditionsfirma.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Es gefällt mir bisher richtig gut. Vor allem die Charaktere. Lillian und Alahrian sind so süß zusammen. Ich finde es super, dass der Junge in diesem Buch nicht dem Badboy-Klischee verfallen ist, mal davon abgesehen, dass das auch gar nicht gepasst hätte. Außerdem finde ich die vielen Vergleiche mit Naturereignissen schön, da die Natur ja eine große Rolle zu spielen scheint.

4. Liest du lieber alleine oder in Gesellschaft?

Mal eine einfach Frage zur Abwechslung. Ich lese lieber alleine, da ich mich da besser konzentrieren kann und nicht abgelenkt werde. Wenn sich die Person aber ebenso ruhig verhält, wie ich, habe ich auch nichts gegen Gesellschaft.

Wie sieht's bei euch aus? Braucht ihr absolute Ruhe, um euch auf ein Buch konzentrieren zu können?

Montag, 10. Oktober 2016

Meine Leseliste für den Oktober 2016

In den letzten Monaten habe ich mir sowohl Bücher vorgenommen zu lesen, aber auch spontan einfach zu denen gegriffen, die mich interessiert haben. Diesen Monat möchte ich aber noch einige schaffen, da ich ja noch Ferien habe und dadurch mehr als genug Zeit. Hier könnt ihr die Bücher sehen, die ich diesen Monat noch lesen möchte, bzw. zwei davon habe ich bereits beendet.

      
     

Magnus Chase - Das Schwert des Sommers
Harry Potter und der  Feuerkelch
Harry Potter und der Orden des Phönix
Fangirl auf Umwegen
Worte für die Ewigkeit
Elfenblüte - Himmelblau

Sechs Bücher, da habe ich mir ganz schön was vorgenommen. Mal sehen, ob ich sie tatsächlich alle schaffe oder am Ende doch noch welche für den nächsten Monat herhalten müssen.

Cover Monday #16



Ins Leben gerufen wurde er von The emotional life of books.

Jeden Montag wird ein Cover vorgestellt, dass einem sehr gut gefällt, unabhängig davon, ob man das Buch besitzt oder nicht, oder ob man es schon gelesen hat oder nicht.

"Kateryna: Die Reise des Protektors"
von Larissa Wolf

In den Wäldern von Brigansk ist kein wohlhabender Bürger sicher. Dort kommt es immer wieder zu Überfällen durch die Robins, eine Diebesgruppe, die sich für die Armen einsetzt. Die Waise Kateryna ist deren unumstrittene Anführerin, was ihr den Hass des Fürsten von Templow einbringt. Als hätte sie damit nicht schon genügend Probleme, taucht ein junger Mann auf und bittet sie um Hilfe. Nash gehört den seltenen Protektoren an, die die Magie beschützen, und ist verzweifelt auf der Suche nach seiner entführten Großmutter. Kat willigt ein und zusammen mit ihrem besten Freund Juri begleitet sie Nash auf eine gefährliche Reise. Bald stellen sie jedoch fest, dass hinter der Entführung viel mehr steckt und ihnen mächtige Gegner gegenüber stehen – Könige, Protektoren, Assassinen und die Zeit selbst. Obwohl Kat geschworen hat, sich niemals wieder zu verlieben, beginnt sie Gefühle für Nash zu entwickeln. Als dann ihre kleinen Drachen erkranken, muss Kat sich entscheiden. Rettet sie ihre einzige Familie oder öffnet sie ihr Herz für Nash? Eines weiß sie mit Sicherheit: Jede Entscheidung kann ihr Untergang sein.

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An diesem Cover gefällt mir besonders gut die Stärke, die diese Frau verkörpert und sich bestimmt auch in der Geschichte widerspiegele wird. Außerdem, aber das hat jetzt weniger mit dem Cover zu tun, mag ich de Schreibweise des Namens - Kateryna, mit "y" statt mit einem einfachen "i". Ich finde, dass es der Geschichte etwas individuelles verpasst, da ich diese Schreibweise vorher noch nirgendwo gesehen habe.

Was denkt ihr darüber? Gefällt euch der Name besser mit "y" oder mit "i"?

Samstag, 8. Oktober 2016

Rezension: Magnus Chase - Das Schwert des Sommers

Autor: Rick Riordan
Verlag: Carlsen
Preis: 13,99€ [Ebook], 19,99 [Hardcover]
Buchlänge: 560 Seiten [Hardcover]


Magnus schlägt sich nach dem Tod seiner Mutter allein auf der Straße durch, denn seinen Vater hat er nie gekannt. Bis er eines Tages etwas Unglaubliches erfährt: Er stammt von einem der nordischen Götter Asgards ab! Leider rüsten diese Götter gerade zum Krieg; auch Trolle, Riesen und andere Monster machen sich bereit. Ausgerechnet Magnus soll den Weltuntergang Ragnarök verhindern. Dafür muss er ein magisches Schwert finden, das seit 1000 Jahren verschollen ist. Noch hat er keine Ahnung, was für Abenteuer auf ihn warten!

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Ein obdachloser Junge, der auf der Suche nach seinem Geburtsrecht stirbt und zum Einherje wird klingt ziemlich abgefahren, oder? Ist es auch, aber wenn man sich erst einmal darauf einlässt taucht man in eine Welt ein, die man so noch nicht gesehen hat. Oder besser: In Welten! Denn laut der nordischen Mythologie gibt es neun Welten, die alle durch den Weltenbaum Ygdrasiel miteinander verbunden sind. Ganz oben befindet sich die Welt der Götter Asgard, irgendwo in der Mitte Mitgard, unsere Welt, die Welt der Menschen, und ganz unten Helheim, das Reich der unehrenhaft gestorbenen, regiert von der Göttin Hel. Keine sehr angenehme Zeitgenossin, wie ich beim Lesen des Buches feststellen musste. Aber das haben Kinder des Loki nun einmal so an sich, oder? Falsch!

Denn Samirah rettet Magnus Seelen und macht ihn zu Einherje. Und was ist sie? Eine Tochter des Loki. Seine Kinder sind also nicht alle schlecht, wenn man an Hel und dem Fenriswolf vorbeiblickt. Apropos Fenriswolf, der spielt auch noch eine Rolle, aber später dazu mehr. Sam jedenfalls ist eine Walküre, deren Aufgabe es ist ehrenhaft im kampf gestorbene Rekruten nach Wallhala zubringen, wo sie bleiben und trainieren, bis sie zur Götterdämmerung in ihren finalen Kampf ziehen. Für die, die es nicht wissen. Bei der Götterdämmerungen sterben alle, wirklich alle. Götter, Menschen, böse Kreaturen, bis auf zwei Söhne des Thors.  Es verwundert also niemanden, dass man die Götterdämmerung so weit wie möglich aufschieben möchte, aber manche sehen das ganz anders, denn sie, z.B der Fenriswolf, erlangen dort erst ihre Macht und sorgen für verderben. Etwas was sie gerne tun. Es gibt also Leute, oder Tiere, die die Götterdämmerung beschleunigen wollen.

Und warum geht es in diesem Buch. genau das aufzuhalten. Magnus und Sam fliehen dafür aus dem und kriegen Unterstützung von einem Alben und einem Zwerg, zwei Freunden von Magnus, als er noch auf der Straße gelebt hat. Sie müssen ein Seil finde, mit dem sie den Fenriswolf wieder fesseln können und nebenbei auch noch Surt daran hindern das Schwert des Sommers zu erlangen und es vor ihm finden. Der letzte Punkt ist kein Problem, aber alles andere stellt sie dann doch vor Herausforderungen.

Ich kenne die Bücher von Rick über Mythologie. Bis jetzt nur die über griechische, aber sobald dieses Buch hier erscheinen war, war für mich klar, dass ich es sobald wie möglich lesen musste. Und ich wurde nicht enttäuscht. Magnus Chase ist anders als die bisherigen Bücher. Das liegt nicht nur daran, das es nun aus einem anderen Blickwinkel geschrieben wurde [dem von Magnus]. Das Gefühl beim Lesen war ein anders. Alles ist ein wenig reifer und gefährlicher. Es wartet sehr viel Aktion auf den Leser und auch wer sich bereits ein bisschen mir der nordischen Mythologie auskennt, wird hier noch einmal einiges dazulernen. Mir ging es auch so. Ich habe mich schon vor Magnus Chase dafür interessiert, aber nie sehr intensiv recherchiert. Ich bin nach diesem Buch definitiv schlauer als vorher und die Art, wie ich etwas dazugelernt habe, war sehr unterhaltsam.

Der Schreibstil des Buches ist gewohnt sarkastisch und ironisch, der Charaktere nehmen sich nicht zu ernst und das gefällt mir bei jedem seiner Bücher sehr gut. Und auch die Bösewichte wurden für mich auf eine ganz neue Stufe gestellt. Jeder einzelne Charakter wird authentisch und ist auf seine Weise besonders und das kommt nicht nur dadurch, dass gefühlt jeder zweite einer anderen "Rasse" angehört. Menschen, Götter, Alben, Zwerge. Sehr viele Gattungen sind vertreten und die alle zusammenzubringen ist Rick Riordan sehr gut gelungen.

Die Geschichte ist spannend und hat mich definitiv gefangen genommen. Die Charaktere sind mit einem einzelnen Wort beschrieben einfach nur grandios. Und auf eine Fortsetzung warten zu müssen gleicht für mich einem absoluten Albtraum. Denn  besonders die letzten Seiten habe ich in einem Rutsch gelesen und jetzt einfach aufhören zu müssen schmerzt regelrecht.
Mit "Magnus Chase - Das Schwert des Sommers" ist Rick Riordan ein Auftakt zu einer Reihe gelungen, bei der ich keine Zweifel habe, dass sie genauso toll, wenn nicht sogar noch besser, wird, wie seine Percy Jackson Bücher und die Helden des Olymp Reihe. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht und was er sich noch alles so einfallen lassen wird.

Ich vergebe für dieses Buch 5 von 5 Schwertern.

Freitag, 7. Oktober 2016

Show it Friday #13



Show it Friday, eine Aktion von Sunny's magic books und Seductive Books.

Die Aufgabe der Woche:

Zeige ein Buch, dessen Cover die Farben deiner Landesflagge hat

Es war gar nicht so einfach eins zu finden, aber dann habe ich dieses hier entdeckt: 


Percys siebtes Schuljahr verläuft einigermaßen ruhig - einigermaßen. Wenn da nicht diese Albträume wären, in denen sein bester Freund in Gefahr schwebt. Und tatsächlich: Grover befindet sich in der Gewalt eines Zyklopen. Zu allem Übel ist Camp Half-Blood nicht mehr sicher: Jemand hat den Baum der Thalia vergiftet, der die Grenzen dieses magischen Ortes bisher geschützt hat. Nur das goldene Vlies kann da noch helfen. Wird es Percy gelingen, Grover und das Camp zu retten? Das dürfte für einen Halbgott wie ihn eigentlich kein Problem sein. Doch seine Feinde haben noch einige böse Überraschungen auf Lager ...

1. Wie ist deine Meinung zu dem Buch bzw. wieso liegt es noch auf deinem SuB oder steht auf deiner Wuli?

Ich liebe ja die Percy Jackson Bücher, aber dieser Band ist von den fünf derjenige, der mir am wenigsten gefällt. Das heißt aber nicht, dass er schlecht ist, ich mag ihn immer noch sehr. Vor allem, wie Rick es jedes Mal schafft sich eine alte Sage oder mythologisches Ereignis zu greifen und es in der modernen Welt zu verankern.

2. Wie ist deine Meinung zu dem Cover des Buches?


Ich mag die Farben des Covers sehr, auch, weil sie super zu dem heitigen Thema passen ;) Und die kleinen Schaffe finde ich ziemlich niedlich. Ich Buch sind sie zwar etwas größer, aber darüber sehe ich weg.

3. Hast du schon andere Bücher des Autors gelesen? Wenn ja wie waren diese? 

Ja, das habe ich. Sowohl alle Percy Jackson Bücher, dann die Helden des Olymp Reihe und gerade bin ich dabei Magnus Chase zu lesen. Alles haben mir sehr gut gefallen, beziehungsweise gefallen mir gerade sehr gut. Der Sarkasmus der Bücher macht das Lesen sehr angenehm.

Kennt ihr die Reihe, oder habt ihr schon andere Bücher von Rick Riordan gelesen? Wie haben sie euch gefallen?

Dienstag, 4. Oktober 2016

Gemeinsam Lesen #11


"Gemeinsam Lesen" ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die jedoch von  Asaviel's Bücher-Allerlei ins Leben gerufen wurde. Jeden Dienstags werden Fragen beantwortet, um das Buch, das man gerade liest etwas besser vorzustellen.





1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade "Magnus Chase - Das Schwert des Sommers" und bin auf Seite 233 von 462.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Der Wind toste und riss an meiner neuen Jeansjacke.                            

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?

Ich kenne ja bereits Ricks Bücher über die Griechische Mythologie und die haben mich allesamt begeistert, also hatte ich ganz schön hohe Anforderungen, an diese neue Reihe, in der es um nordische Mythologie geht, die mich beinahe genauso sehr interessiert, wie die Griechische. Und ich kann sagen, dass mich dieses Buch genauso fesselt, wie all die anderen und ich gespannt bin, wie es weitergeht.

4. Liest du lieber allein oder in Gesellschaft?

Mal eine einfach Frage zur Abwechslung. Ich lese lieber alleine, da ich mich da besser konzentrieren kann und nicht abgelenkt werde. Wenn sich die Person aber ebenso ruhig verhält, wie ich, habe ich auch nichts gegen Gesellschaft.

Wie sieht's bei euch aus? Lieber allein lesen oder zusammen mit anderen?