Sonntag, 10. September 2017

Rezension: Die Legenden von Karinth 2


Autor: C. M. Spörri
Verlag: Sternensand Verlag
Preis: 6,99€ [eBook], 18,95€ [Hardcover]
Seitenlänge: 488 Seiten

Die Suche nach der Elfenprinzessin hat Maryo Vadorís nach Karinth gebracht. In ein Land, das voller Geheimnisse und Mythen ist und dessen Kultur sich stark von Maryos Heimat unterscheidet. Eigentlich will der selbstbewusste Elf nur seine Aufgabe erfüllen und so rasch wie möglich die Rückreise antreten. Aber die Prinzessin ist schwer zu finden, da sie in die Hände eines legendären Sklavenhändlers gefallen ist. Außerdem stößt Maryo auf eine uralte Prophezeiung, die sein Schicksal besiegeln könnte. Und dann lassen die Götter seinen Weg auch noch ausgerechnet mit einem Volk kreuzen, das Elfen abgrundtief hasst: den Amazonen von Karinth.

--------------------------------------------------------------------------------------

"Die Legenden von Karinth Band 2" schließt sich direkt an das Ende von Band eins an. Und ganz ehrlich, etwas anderes hätte ich auch gar nicht erwartet und wäre, meiner Meinung nach, auch nicht sehr sinnvoll gewesen. Man ist mit Maryo in Karinth angekommen. Und immer noch auf der Suche nach der (erneut) verschwunden Elfenprinzessin. Ein viel schweres Unterfangen, als Maryo anfangs dachte. Und dann ist er auch noch unterwegs mit der Magierin Edana, die ihn ganz verrückt macht mit ihrer Nähe.
Alles nicht so einfach und da macht es einem ein verrücktes Weibsbild natürlich auch nicht leichter (Maryos Worte, nicht meine!). Nein, schlägt ihn KO und verschleppt ihn auch noch.

Es geht also genauso spannend weiter, wie der erste Band geendet hat. Mit Maryo zusammen lernt man Karinth kennen, mit Edana kehrt man zurück und mit Thesalis erfährt man, was unerschöpflicher Eigensinn, Mut und Heimatverbundenheit heißt. Außerdem lernt man einen sehr interessanten neuen Charakter kennen, vom dem man schon nach den ersten Zeilen sehr viel mehr erfahren will, als man tatsächlich bekommt.
Insgesamt wird die Geschichte rund um die Legenden von Karinth nun aus 5 verschiedenen Perspektiven erzählt, was einem als Leser natürlich einen sehr gelungenen und umfangreichen Überblick über die gesamte Situation verschafft. Man weiß mehr als mehr als die einzelnen Charaktere, aber natürlich werden auch hier wieder mehr Fragen gestellt, als beantwortet. Allen voran wird in diesem Band erstmals von "Den Legenden von Karinth" die Rede. Eine Legende. Eine Mythe. Kurz gesagt: ein großes Geheimnis.

Es ist nun endlich selbst Karinth zu erkunden, nachdem man im ersten Band immer nur davon gehört und okay, einen kleinen Ausschnitt gesehen/gelesen hat. Begonnen bei den Städten und ihrer Hierarchie, bis hin zum Hochwald, in dem die wilden Amazonen hausen, im stetigen Kampf mit den Elfen um ihr Land (und die sind wirklich ganz anders als die, die man in Altra kennen gelernt hat). Erschreckend war dabei jedoch die Entdeckung der Magie, die in Karinth praktiziert und gefeiert wird.

An den Schreibstil brauchte ich mich nicht erst zu gewöhnen und konnte mich gleich von ihren getippten Bildern einnehmen lassen. Die Bilder zu jeder Szene tauchten wie von selbst vor meinem inneren Augen auf. Immer mehr wird man in die Welt von Karinth geführt. Und dann? Dann ist dieses Buch einfach zu Ende! Letzte Seite gelesen und in meinem Kopf bleiben nur jede Menge Fragezeichen zurück. Bedeuteten diese letzten Worte wirklich, was ich glaube, dass sie bedeuten? Und das glaube ich, denn viel miss zu verstehen gab es da nicht.
Wohl oder übel muss ich auf den nächsten Band warten, doch ich hoffe die Zeit mit einem Roman über einen anderen Charakter aus Karinth verkürzen zu können.

Insgesamt eine gelungene Fortsetzung, die Lust auf noch viel mehr macht und den Leser mit einem fiesen Cliffhanger zurücklässt (allein... hilflos... gezwungen sich neue Bücher zu kaufen...)
Aber nichtsdestotrotz: LEST ES! Es ist wirklich toll!

1 Kommentar:

  1. Liebe Saskia,

    ahhh, das Buch möchte ich auch noch unbedingt lesen ❤️ Ich liebe die Bücher von C.M. Spoerri und fand Band 1 ruchtig gut!

    Liebe Grüße
    Nadine

    AntwortenLöschen